Aktuelle Projekte im Forschungsschwerpunkt Management und Entwicklung Ländlicher Räume

Der Pioniergarten – Das regionale Gründungsnetzwerk [Pioniergarten] mehr weniger

EXIST-Potentiale Verbundvorhaben Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg/Hochschule Reutlingen

Logo: Pioniergarten - Das Gründungsnetzwerk

Projektträger:

Logo ptJ - Projektträger Jülich

Projektträger Jülich (Berlin)

Logo: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Bundesministerium für Wirtschaft und  Energie

EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft

Laufzeit:    

01.04.2020 bis 31.03.2024

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Steffen Abele -  Professur Ökonomie ländlicher Räume und Gründungsberater an der HFR 

Projektpartner:

Hochschule Reutlingen (https://www.reutlingen-university.de/home/)

Netzwerk aus Akteuren aus der Wirtschaft und dem Bereich Gründungen der Region Neckar-Alb.
Dazu zählen unter anderem:

  • Die IHK Reutlingen
  • Das Gründerzentrum Rottenburg
  • Der INNOPORT Reutlingen
  • Das Social Impact Lab Stuttgart

Projektmitarbeiter/innen:

M. A. Katharina Díaz Méndez
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Sandra Geiger-Hertkorn
B. Sc. Lorena Jockenhöfer

Beschreibung: 

Der „Pioniergarten“ ist ein Zusammenschluss von Gründungsaktivitäten der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Hochschule Reutlingen. 
Hauptziel ist es, ein regionales Gründungsnetzwerk auszubauen und besonders Gründungen aus dem Hochschulbereich in der Region Neckar-Alb zu stärken. Essentiell ist dabei die Schließung von verschiedensten Kooperationsformen. 
Ein wesentliches Teilziel, für welches hauptsächlich die Hochschule Rottenburg verantwortlich ist, ist es, Nachhaltigkeit in allen Gründungsvorhaben zu fördern.
GründerInnen aus beiden Hochschulen, aber auch aus der Region Neckar-Alb, sollen eine Anlaufstelle bekommen, über die sie Zugang zu gründungsrelevanter Unterstützung und allen dazu notwendigen Ressourcen erhalten können.

Die Teilprojekte des „Pioniergartens“ teilen sich wie folgt auf:
Teilprojekt 1: Vernetzung der Akteure
Teilprojekt 2: Vernetzung mit ExpertInnen – Aufbau eines hochschulübergreifenden Mentoring-Netzwerks
Teilprojekt 3: Vernetzung der Angebote
Teilprojekt 4: Nachhaltigkeit als Querschnittsziel verankern

Wichtige zu erreichende Meilensteine sind unter anderem:

  • Aufbau einer Webpräsenz des „Pioniergartens“
  • Initiierung eines „Nachhaltigkeitskompasses“ zur Selbstreflexion und Erfassung des Status Quo von potenziellen GründerInnen
  • Einrichtung eines „Gründerkompasses“ für neue Start-Ups aus der Region
  • Start eines Coaching- und Mentoring-Programms für interessierte GründerInnen
  • Durchführung mehrerer Workshops, u.a. mit dem Schwerpunktthema Nachhaltigkeit und dem Ziel der Vernetzung

Ökologisch und ökonomisch belastbare Geschäftsmodelle für Bürgerenergie-Genossenschaften: Ein Best Practice Modell zur Unterstützung der erfolgreichen Energiewende in BW [BürgerEnergieWende] mehrweniger

Projektträger:     

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg – Programm Innovative Projekte

Laufzeit:

01.7.2020 – 30.06.2022

Projektverantwortung:

Gesamtprojektleitung: Prof. Dr. A. Nagl Hochschule Aalen 
(Teil-)Projektleitung HFR: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bastian Kaiser

Projektpartner:

HS Aalen (www.hs-aalen.de/buergerenergiewende)
OstalbBürgerEnergie e.G. (OBE - https://www.ostalbbuergerenergie.de/)
erneuerbare Energien Rottenburg e.G. (eER - http://www.ee-rottenburg.de)

Projektmitarbeiter/innen:

HFR: Anja Hoh

Beschreibung: 

Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, die „Energiewende zu einem echten Bürgerprojekt zu machen und gemeinsam zum Erfolg zu führen“. Eine besondere Herausforderung stellen dabei die ab dem Jahr 2021 aus der EEG-Förderung herausfallenden PV-Anlagen dar. Ab diesem Zeitpunkt muss der von diesen PV-Altanlagen produzierte Strom vom Anlagenbetreiber selbst vermarket werden. In dem innovativen Kooperationsprojekt „BürgerEnergieWende“ der Hochschulen Aalen und Rottenburg werden wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Best Practice-Geschäftsmodelle entwickelt und in Pilotprojekten getestet, die anschließend auf zahlreiche weitere Bürgerenergie-Genossenschaften übertragbar sind.

Begleitforschung zum Aufbau von Agroforstsystemen in Burundi mehr weniger

Logo: Staatsministerium BW

Staatsministerium Baden-Württemberg

Logo: Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz BW

Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

PROJEKTKOORDINATOR:
 

Logo: sez - Stiftung Entwicklungszusammenarbeit BW

Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg

BESCHREIBUNG:

Das Gesamtziel dieses Projektes ist der Aufbau funktionierender  Agroforstsysteme in Kaffee-Anbauflächen in Burundi als Beitrag zur Ernährungssicherung der Kleinbauern und zur ökologischen Verbesserung der Anbauflächen. Agroforstprojekte werden generell als eine der wirkungsvollsten Methoden angesehen, um einen maximalen landwirtschaftlichen Ertrag bei begrenzten Flächen zu erzielen und gleichzeitig eine effektive Bekämpfung der Erosion und Bodendegradation zu gewährleisten. Ferner helfen Agroforstsysteme die Infiltration von Regenwasser zu verbessern und dienen letztendlich infolge der diversifizierten Anbauprodukte der Ernährungssicherung.

Bislang liegen jedoch nur wenige empirische Forschungsarbeiten vor, die die obigen Aussagen wissenschaftlich fundiert belegen könnten. Daher soll die Chance genutzt werden, den Aufbau von Agroforstsystemen auf Kaffeebetrieben von über 10 000 burundischer Kleinbauern der Kooperative COCOCA von Beginn an wissenschaftlich zu begleiten. Die Kooperative COCOCA setzt sich aus 17 Fairtrade zertifizierten Kaffeebasisgenossenschaften zusammen, die über 5 Regionen in Burundi verteilt sind. Die Faculté d'Agronomie et de la Bio-Ingénierie (FABI) der Université du Burundi übernimmt in Kooperation mit der HFR die Begleitforschung. Die Analyse des Ausgangszustandes vor Aufbau der Agroforstsysteme (sowohl natur- als auch sozialwissenschaftlich) und die regelmäßige Evaluation durch unterschiedliche Messverfahren, aber auch Interviews und Beobachtungen / Kartierungen ermöglichen eine Dokumentation der erzielten Ergebnisse. Gleichzeitig fungieren die WissenschaftlerInnen als Berater und können mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen.

Eine Einbindung der Nachwuchswissenschaftler in die aktuell entstehende Doktorandenschule der Université du Burundi in Bujumbura ermöglicht gleichzeitig die Ausbildung des dringend benötigten wissenschaftlichen Nachwuchses für Burundi. 

Frau Prof. Dr. Bernadette Habonimana kann als einzige Forstprofessorin an einer staatlichen Universität Burundis die Gesamtleitung des Projektes sicherstellen. Dr. Sanctus Niragira übernimmt die Projektleitung für den agrarwissenschaftlichen Teil.

Auf Seiten der HFR sind Prof. Dr. Heidi Elisabeth Megerle (Professur für Angewandte Geographie und Planung und Projektleitung des Burundi-Projektes der HFR) und Prof. Dr. Sebastian Hein (Professur für Waldbau und weitreichende internationale Erfahrung) beteiligt. Gefördert wird das Projekt durch das Staatsministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) übernimmt die Koordinierung des Projekts.

LINK:

Drohnen im BioMonitoring Technische Möglichkeiten - Einsatzfelder - Potentiale - Wirtschaftlichkeit - Geschäftsoptionen [Drones for Nature] mehrweniger

Logos: Stiftung Naturschutzfonds BW & GlücksSpirale von LOTTO


Projektförderer:    

Mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds 
gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale
 
Projektträger:     

Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg

Laufzeit:    

01.05.2020 - 30.04.2022

Projektverantwortung:    

Prof. Dr. Rainer Luick (HFR)

Projektpartner:

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Fakultät für Um-welt und natürliche Ressourcen (Professur für Ferner-kundung und Landschaftsinformationssysteme - Prof. Dr. Barbara Koch)

Projektmitarbeiter:    

MSc Steffen Döring (HFR), doering@hs-rottenburg.de

Beschreibung: 

Kurzfassung:

Das von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (Prof. Dr. Rainer Luick) mit Beiträgen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Fakultät für Umwelt und natürliche Ressourcen (Professur für Fernerkundung und Landschaftsinformationssysteme / Prof. Dr. Barbara Koch) entwickelte Forschungsvorhaben (Kurztitel: Drones for Nature) adressiert die Nutzung der Drohnentechnologie für Anwendungen im Naturschutz und des Biomonitorrings im Kontext der Biodiversitätsforschung. Das Vorhaben beinhaltet auch in hohem Maß praktische ökologische Fragestellungen und Einsatzmöglichkeiten in der Land- und Forstwirtschaft und der Landschaftsplanung. Konkret sollen die technischen Möglichkeiten und Potentiale der Einsatzfelder von UAV bzw. UAS (Unmanned Aerial Vehicles oder Systems, umgangssprachlich Drohnen) - für Monitoring- und Erfassungsaufgaben und ihre ökonomische Relevanz bei der Vergabe von Monitoring- und Erfassungsdienstleistungen untersucht werden. 
Im Detail werden folgende Fragestellungen bearbeitet: 

  • Analysen und Darstellung verschiedener UAV Systeme mit relevanten Sensoren und ihrer Zuordnung zu bestimmten Kartiermethoden im Naturschutz mit dem Ziel der Erstellung einer Einsatzmatrix und eines Online-Handbuchs.
  • Durchführung von Befliegungen zu unterschiedlichen Fragestellungen in konkreten Projektgebieten (u.a. Korridorbefliegungen in Agrarlandschaften, zu Wald und Offenland-Fragen, in halb-offenen Weidelandschaften und Feuchtgebieten / Mooren, zu Aspekten von Sukzession, Offenlandmanagement und der Brutto-Netto-Problematik von Förderprogrammen).
  • Erprobung und Modifikationen ausgewählter Systeme: Prosumer-Drohnen, Profi-UAS, H-AEROTM ONE für ausgesuchte Aufgaben (Leiseflug, Langzeitbeobachtung, Fesselflug).
  • Erforschung von artspezifischen Störungen (Fauna) durch UAS.
  • Analyse und Darstellung der Arbeitserleichterung und Effizienzsteigerung

Die wichtigsten Ziele des Forschungsvorhabens sind: 
(1) Die Darstellung von Potentialen neuer Technologien für die Anbieter von naturschutzfachlichen Dienstleistungen. 
(2) Die Bereitstellung von Informationen und Entscheidungshilfen für Institutionen, die entsprechende Dienstleistungen vergeben.
(3) Das Recherchieren, Aufzeigen und Testen von Methoden und Workflows zum Einsatz von Drohnen im Bio-Monitoring mit anschließender Erarbeitung eines Schulungsmoduls.
(4) Das Aufzeigen von Möglichkeiten, mithilfe unterschiedlicher Sensoren das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten zu erweitern. 
(5) Die Analyse von Einsatz-Möglichkeiten und -Vorteile neuartiger Fluggeräte.
Projektbeschreibung:
Die Weltgemeinschaft hat sich seit der UN-Konferenz von Rio de Janeiro 1992 zum Ziel gesetzt, Prozesse, die zum Verlust von Biodiversität führen, deutlich zu begrenzen, einzudämmen und das Artensterben insgesamt zu stoppen. Viele Länder, darunter auch die EU-Mitgliedsstaaten und in Deutschland die Bundesländer entwickeln seitdem Strategien und auch konkrete Konzepte, um dieses Ziel zu erreichen. 
Für ein sinnvolles Handeln ist die Verfügbarkeit möglichst aktueller und realer Daten zum Status-Quo von Arten oder Gebieten Voraussetzung. Dies wiederum gelingt nur über eine gründliche Ersterfassung und anschließendes regelmäßiges Monitoring von Situationen, Populationen und Habitaten. Um sicherzustellen, dass die in aller Regel limitierten finanziellen und personellen Ressourcen für das Monitoring effizient und gezielt eingesetzt werden, ist es unabdingbar, die angewandten Methoden zu optimieren und zu standardisieren. 
Auch der Bedarf an "verlässlichen Daten“, beispielswese für Verträglichkeitsprüfungen und für die Monitoringverpflichtungen nach Artikel 17 der FFH-Richtlinie hat erheblich zugenommen. 
Mit diesem wachsenden Monitoring- und Datenbedarf steigt der (Zeit-) Aufwand für Erhebungen ständig und der Handlungsdruck auf die zuständigen Behörden erhöht sich deutlich. Letztere sind allerdings selten in der Lage, die komplexen und technologisch anspruchsvollen Erhebungen selbst durchzuführen.
In der Landwirtschaft spielen klassische Satelliten- und teilweise auch schon nahe Fernerkundungsmethoden durch UAS z.B. im Kontext des InVeKos-Verfahrens (Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem) schon seit längerem eine Rolle. 
Im Naturschutzsektor hingegen wird das Potential der Fernerkundung noch so gut wie gar nicht genutzt. Bis jetzt nutzen nur wenige Bundesländer beispielsweise Satellitendaten zur Erkennung von FFH-Lebensraumtypen oder zur "Change Detection" (Erfassung und Dokumentation der Veränderungen eines Gebietes). 
Konkrete Anwendungen zur Erfassung detaillierter Habitatstrukturen oder zur Abundanz und Verteilung bestimmter Pflanzen- und Tierarten mittels Drohnen sind nach bisherigen Recherchen bislang überwiegend aus dem Ausland bekannt. In Deutschland beschränkt sich ihr ökologischer Einsatz meist auf einige waldbezogene oder wildökologische Fragestellungen, wie die Erkennung von Borkenkäferbefall, Waldstrukturerfassungen, die Detektion von Rehkitzen vor der Mahd und auf vereinzelte Versuche zur Habitatanalyse und zum Vogelmonitoring. Bis auf die Wildkitzrettung befinden sich die meisten anderen Einsatzmethoden in der Entwicklungs- oder Testphase und sind noch nicht Bestandteil des normalen Methodenrepertoires.
Dabei bieten sich die Erhebung hochauflösender Daten mittels Drohnen (UAS = unbemannte Flugsysteme = Fluggerät + Sensorik) und anschließende Analysemöglichkeiten - teilweise bis auf Artenniveau - für das Monitoring v.a. in sensiblen Gebieten wie z.B. Mooren hervorragend an. Es erweitert sich damit nicht nur der datentechnische Zugang, sondern es reduzieren sich auch die Störungen durch das Betreten / Untersuchungen in ökologisch empfindlichen Gebieten.
Der geringe Gebrauch des Datenbeschaffungsinstrumentes "Drohne" als quasi erweitertes Fernglas ist zum großen Teil Vorurteilen und Aversionen gegenüber Drohnen geschuldet, die, nicht immer unbegründet, als lästige "Bedroher der Privatsphäre" oder als "Tierschreckmittel" gesehen werden. 
Befürchtungen seitens der Naturschutzbehörden gegen den Einsatz von UAS in Schutzgebieten gründen sich meist auf der Annahme von "Mitnahmeeffekten", die auch private Drohnenbesitzer dazu verführen könnten, dort zu fliegen. Letzteren ist es jedoch laut aktueller "Drohnenverordnung" klar verboten. Dem steht entgegen, dass bei terrestrischen Aufnahmen in Schutzgebieten der Kartierer auch oft für Spaziergänger oder Wanderer sichtbar ist und seine beauftragten Tätigkeiten für diese nicht automatisch ersichtlich sind. Dies könnte ja auch zur wiederum gesetzlich verbotenen Nachahmung verführen. Dennoch ist die terrestrische Erhebung in Schutzgebieten eine normale naturschutzfachlich vorbehaltlos akzeptierte Vorgehensweise. 
Jedoch sind solch terrestrischen Datenerfassungen mit bisherigen Erhebungsmethoden nicht nur zeit- und kostenaufwendig, sondern in aller Regel IMMER mit Störungen - durch die pure menschliche Präsenz und durch Lärm-, Geruchs-, oder Trittbelastungen - verbunden.  
Dahingegen KANN der Einsatz von UAS zwar eine Störung für verschiedene Tierarten bedeuten, muss es aber nicht, wie schon etliche Studien belegen.
Potentielle Störungen können außerdem methodentechnisch und durch sachgemäße Vorgehensweise recht einfach deutlich begrenzt bis fast gänzlich ausgeschlossen werden.
Genannte Vorurteile zu relativieren und den faktischen Sinn herauszustellen ist ein wichtiges Ziel des Projektes. Damit sind die wichtigsten Ziele des geplanten Forschungsvorhabens bereits genannt: 
(1) Die Darstellung von Potentialen neuer Technologien für die Anbieter von naturschutzfachlichen Dienstleistungen. 
Gerade für kleinere Planungsbüros und freiberufliche Experten bietet sich der Einsatz neuer technischer Methoden zur Ergänzung ihres Dienstleistungsportfolios und der Vereinfachung und Effektivierung ihrer arbeitstechnischen Verfahren an.
(2) Die Bereitstellung von Informationen und Entscheidungshilfen für Institutionen, die entsprechende Dienstleistungen vergeben.
(3) Das Recherchieren, Aufzeigen und Testen von Methoden und Workflows zum Einsatz von Drohnen im Bio-Monitoring mit anschließender Erarbeitung eines Schulungsmoduls. 
Weitere denkbare Möglichkeiten zur Ergänzung oder Effektivitätssteigerung herkömmlicher Datenerfassungsmethoden, die dem Naturschutz zugutekommen sind z.B. 

  • die günstige und schnellen Kartierung von Lebensräumen oder FFH-Lebensraumtypen
  • die ad hoc Zustandskontrolle und/oder Analyse von Veränderungen (Change Detection)
  • die 3D-Erfassung von Habitaten und Analyse der vorkommenden Strukturen
  • das Monitoring bestimmter v.a. FFH-relevanter Tierarten (z.B. Fledermausarten)

(4) Zusätzlich können unterschiedliche Sensoren das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten weiter ausdehnen, was wir auch beispielhaft in verschiedenen Befliegungsszenarien zu unterschiedlichen Fragestellungen aufzeigen wollen. 
(5) Schließlich sollen auch Einsatz-Möglichkeiten und -Vorteile neuartiger Fluggeräte, wie einem heliumgefüllten Fluggerät der Firma H-Aero - ein Hybrid aus Drohne und gesteuertem Ballon mit sehr langer Flugzeit und leisem Antrieb - exemplarisch getestet und ihr mögliches Potential zur schonenderen Erfassung und Überwachung verschiedener Arten dargestellt werden. 
Am Ende sollen die Potentiale und Grenzen des Einsatzes von UAS im Naturschutz deutlich sein und damit Fach-Behörden eine fundierte Wissensgrundlage zur Verfügung gestellt werden, um einfacher Entscheidungen zum professionellen Einsatz von UAS im Naturschutz treffen zu können und um die Verfahren für sinnvolle Einsätze effektiv und pragmatisch zu gestalten.
Kleinen Planungsbüros und freiberuflichen Feldökologen/Kartierern soll durch ein Online-Handbuch und die Erstellung eines Schulungsmoduls besserer Zugang zu innovativen und effektiven Werkzeugen ermöglicht werden.

Wildsammlungen von Pflanzen und ihre ökonomische Bedeutung für den Medizin- und Gesundheitssektor [PharmaPlants] mehrweniger

PROJEKTTRÄGER:

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Ausschreibung „Förderung von Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen (FHprofUnt 2018)“ gefördert.

LAUFZEIT:

01.09.2019 – 31.08.2022

PROJEKTVERANTWORTUNG:

Prof. Dr. Rainer Luick (Projektleiter) & Prof. Dr. Michael Rumberg

PROJEKTPARTNER:

Beteiligte Wirtschaftspartner:

  • Weleda AG Deutschland / Schwäbisch Gmünd
  • Walther Schoenenberger Pflanzensaftwerk GmbH & Co. KG / SALUS Haus, / Dr.med. Otto Greither Nachf. GmbH & Co. KG
  • Wala Heilmittel GmbH & NATURAMUS GmbH / Aichelberg
  • Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG / Karlsruhe
  • HELIXOR Heilmittel GmbH / Rosenfeld
  • ABNOBA GmbH / Pforzheim
  • Biologische Heilmittel HEEL GmbH

Assoziierte wissenschaftliche Partner:

  • Biopro Baden-Württemberg GmbH / Stuttgart
  • University College London (UCL) School of Pharmacy / London
  • University of Agricultural Sciences and Veterinary Medicine Cluj-Napoca (USAMV) /Cluj-Napoca

PROJEKTMITARBEITER/INNEN:

Joanna Sucholas, Anja zur Loye, Mariya Ukhanova

BESCHREIBUNG:

Das Forschungsvorhaben PharmaPlants adressiert die Thematik Pflanzen aus Wildsammlungen und ihre ökonomische Bedeutung für den Medizin- und Gesundheitssektor.
Viele Heilpflanzen, die wichtige wirtschaftliche Grundlage (Ressourcen) für Firmen im Phytopharmaka und Naturkosmetiksektor sind, werden immer seltener. Viele Lebensräume mit Vorkommen von diesen Wildpflanzen nehmen drastisch ab, bzw. die Ressourcen werden zunehmend übernutzt.

Aufgrund ihrer zunehmenden Gefährdung werden in die CITES Datenbank für bedrohte Arten auch immer mehr Heilpflanzen aufgenommen. Zusätzlich sind viele dieser Arten auf nationaler sowie europäischer Ebene geschützt. Die Erhaltung biogenetischer Ressourcen wurde mit dem 2010 verabschiedeten UN-NAGOYAProtokoll völkerrechtsverpflichtende Aufgabe. Das NAGOYA-Protokoll fordert auch einen gerechten Vorteilsausgleich, bei dem aber die Zugangs- und Benefit-Sharing-Bedingungen zwischen dem Ursprungsland der Ressource und dem Nutzer verhandelt werden sollen Konkretes Handeln dazu, ist aber bislang kaum festzustellen. 

Die Thematik der Ressourcenbewirtschaftung von Ökosystemen mit Vorkommen von wichtigen Pflanzen für Pharmazie und Naturkosmetik ist kein pures Naturschutzthema und steht in direktem Zusammenhang mit ökonomischen Interessen.

Sowohl die Beschaffung (Mengen) als auch die Qualität der Pflanzen aus Wildsammlungen (Inhaltsstoffe) werden zunehmend kritische Faktoren für die Unternehmen der Phytopharmaka- und der Naturkosmetikbranche. Das Forschungsvorhaben dient daher in erster Linie der Datenbereitstellung und deren Analyse für Firmen des Phytopharmaka-Clusters und der Darstellung von Wertschöpfungsoptionen im Sinne von nachhaltigem Unternehmensmanagement und möglicher Einbindung in CSR-Strategien.

Das geplante Forschungsvorhaben hat folgende konkreten Ziele: 

  • Die Identifizierung von Wildpflanzen und ihr Vorkommen und Verbreitung in wichtigen europäischen Herkunfts-  Sammelländern und der Kontext dieser Pflanzen zu Biodiversitäts- und Ökosystemleistungen
  • Die Analyse und Darstellung der Marktrelevanz von Wildsammlungen ausgewählter Pflanzen einschließlich der ökologischen, sozio-ökonomischen und sozio-strukturellen Rahmenbedingungen in wichtigen europäischen Sammelgebieten.
  • Die Darstellung beispielhafter Wertschöpfungsketten bei der Nutzung von Wildpflanzenressourcen als Grundlage für pharmazeutische und kosmetische Produkte in wichtigen (ausgewählten) europäischen Sammelgebieten, insbesondere auch zum Aspekt der sozial-ökonomischen Struktur / Verhältnisse bei den primären Wertschöpfungsketten in den Sammelgebieten. 
  • Die Ableitung regionalwirtschaftlicher Potentiale und möglicher Synergien (u.a. nachhaltige Nutzung über hochwertige Produkte, Teilhabe der Flächenbewirtschafter und Erhaltung ökologisch wertvoller Lebensräume der Ressourcennutzung und – der Gefährdung von Pflanzen durch Wildsammlungen, SWOT Analyse zu in vivo versus in vitro / on-farm Produktionssystemen).
  • Gewinnung von zusätzlichen Erfahrungen / Informationen zur heilpflanzlichen Verwendung in ausgewählten europäischen Sammelgebieten (experience- und evidence based medicine zu Aspekten wie Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen).
  • Die Darstellung von Problemen / Mängeln auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungsketten insbesondere auf Ebene der primären Ketten (u.a. Qualitäten) und Ableitung von Lösungen / Optimierungen u.a. Fehlsammlungen, Trocknung).
  • Die Bereitstellung von Informationen und Handlungsempfehlungen für Branchenunternehmen als Grundlage für die Entwicklung unternehmerischer Strategien.

Das Vorhaben gliedert sich in 6 Arbeitspakete:

AP 1:  Recherche zu Wildpflanzenarten, mengenmäßige Relevanz und Herkunft, Situation und Entwicklungen in wichtigen Gewinnungsgebieten (Bezugsraum Baden-Württemberg und Deutschland)

AP 2: Analyse der Zertifizierungs- und Qualitätsmanagementsysteme im Handlungsfeld des Wildpflanzenmarktes und Abbildung von Biodiversitäts- und Naturschutz- (Nachhaltigkeits-) Zielen, inkl. naturschutzrechtliche Auflagen und Restriktionen 

AP 3: Darstellung und Analyse von Value-Chains für ausgewählte Wildpflanzensammlungen in Beispielregionen (Schwerpunkt Sammelgebiete in Mittel- und Ost- und Südosteuropa), Relevanz des TEEB- Konzeptes (Monetarisierung von Ökosystemleistungen) und Potentiale und Synergien mit regionalen Wertschöpfungsstrategien.

AP 4:   Praktische Hilfestellungen:

  • AP 4.1: Analyse zu Korrelationen von Standorten und Inhaltsstoffen
  • AP 4.2: Analyse und Weiterentwicklung der Techniken für Trocknungsanlagen und –Prozesse auf Basis nachhaltiger erneuerbarer Energien

AP 5: Erarbeitung der Handlungsempfehlungen für Gesellschaft und Unternehmen

AP 6: Laufender Transfer von Erkenntnissen aus dem Vorhaben, Organisation des Projektes, kontinuierlicher Austausch mit den Wirtschafts- und wissenschaftlichen Partnern

Bei den geplanten Veranstaltungen sollen alle Unternehmen des Phytopharmaka Clusters – zumindest aus deutscher Perspektive – eingeladen werden. Bei kooperativer Beteiligung kann so eine neue und fruchtbare Netzwerkkultur entstehen.

Problemfelder und Lösungsansätze für eine nachhaltige und einkommensgenerierende Abfallwirtschaft in Ghana mehrweniger

Logos: Baden-Württemberg STIPENDIUM; Baden-Württemberg Stiftung

Problem areas and solutions for a sustainable and income-generating waste management in Ghana

Projektträger:

Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus, ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifizierten Studierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs vergeben. www.bw-stipendium.de 

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus
Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt.

Die Baden-Württemberg Stiftung
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de

Laufzeit:    

01.10.19-30.09.2022

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Matthias Friedle

Projektpartner:

Institute of Environment and Sanitation Studies (IESS) der University of Ghana

Projektmitarbeiter/innen:

B.Sc. Nina Schäfer (Schaefer@hs-rottenburg.de)

Beschreibung: 

Mit der wirtschaftlichen Entwicklung hat der Anteil an “Wohlstandsmüll” in Ghana dramatisch zugenommen. Dies zeigt sich z.B. am allgegenwärtigen Plastikmüll in der Umwelt, an Stränden und im Meer, mit den bekannten Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt. Mittelpunkt des Projekts, das in enger Kooperation mit dem Institute of Environment and Sanitation Studies (IESS) der University of Ghana (UG) durchgeführt wird, ist die Entwicklung von Lösungsansätze für eine nachhaltigere Abfallwirtschaft in Ghana mit dem Ziel, diese im Rahmen von Mikro-Business-Projekten vor Ort umzusetzen. Die vollständige Integration des BWS plus Projekts in das Curriculum des Studiengangs „Ressourcenmanagement Wasser“ hat zur Folge, dass Studierende über drei Jahre aktiv in die Projektumsetzung eingebunden werden. Exkursionen nach Ghana für Studierende aus Deutschland und Ghana, der Austausch von Studierenden und Lehrenden sowie die Entwicklung und Durchführung der Mikro-Business-Projekten fördern den interkulturellen Austausch sowie das unternehmerische Denken. Durch die Öffnung des Projekts für Studierende anderer Studiengänge der HFR und der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim mittels eines „Virtual Classrooms“ können weitere Akteure aus Hochschulen und Privatwirtschaft in das Projekt integriert werden.

With the increasing economic development, typical waste like plastic has increased dramatically in Ghana. This can be seen, for example, in the huge amount of plastic waste in the environment, on beaches and in the sea, with the well-known consequences for people, animals and the environment. The project, which is carried out in close cooperation with the Institute of Environment and Sanitation Studies (IESS) of the University of Ghana (UG), focuses on the development of solutions for a more sustainable waste management in Ghana with the aim of implementing these on site within the framework of micro-business projects. The fact that the BWS plus project has been fully integrated into the curriculum of the programme "Ressourcenmanagment Wasser” means that students will be involved actively in the project implementation for more than three years. Excursions to Ghana for students from Germany and Ghana, the exchange of students and lecturers as well as the development and implementation of micro-business projects promote intercultural exchange and entrepreneurial thinking. A virtual classroom will allow all students from the HFR as well as students from universities of the "Hochschulregion Tübingen-Hohenheim" to be integrated into the project.

Herausforderungen in der Wasserversorgung: Problemfelder und Lösungsansätze für eine nachhaltige und sichere Trinkwasserversorgung mehrweniger

Logos: Baden-Württemberg STIPENDIUM; Baden-Württemberg Stiftung

Challenges in water supply: Problem areas and solutions for a sustainable and safe drinking water supply

Projektträger:

Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus, ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifizierten Studierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs vergeben. www.bw-stipendium.de 

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus
Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt.

Die Baden-Württemberg Stiftung
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de 

Laufzeit:

01.10.18-30.09.2021

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Matthias Friedle

Projektpartner:

Ndejje University (NDU), Uganda

Projektmitarbeiter/innen:

B.Sc. Nina Schäfer

Beschreibung:

Mittelpunkt des Projekts ist die Darstellung der Unterschiede der Wasser- und Sanitärversorgung in Deutschland und Uganda. Durch praxisrelevante Forschungs- und Studienprojekte, die gemeinsam von deutsch-ugandischen Tandem-Teams durgeführt werden, lernen die Studierenden und die betreuenden DozentInnen die sozialen, technischen und strukturellen Rahmenbedingungen der Trinkwasserversorgung im jeweiligen Partnerland kennen. Für die deutschen TeilnehmerInnen stehen dabei insbesondere sozio-ökonomische Fragen zur Ressource Wasser sowie Ursachen der unzureichenden Wasserversorgung in Uganda im Vordergrund, während den ugandischen PartnerInnen die Strukturen der deutschen Wasserversorgung sowie Kenntnisse über moderne Aufbereitungsverfahren vermittelt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im Rahmen von zwei Wassertagungen an der HFR und der NDU präsentiert. Außerdem unterstützt das Projekt das im Aufbau befindliche Wasserlabor am Water Research & Development Centre der NDU durch theoretische und praktische Fortbildungsmaßnahmen. Durch die Einbindung der bestehenden Regionalgruppe „Technik ohne Grenzen (TeoG)“ an der HFR und die Neugründung einer TeoG-Regionalgruppe an der NDU entstehen zusätzliche Kooperationsstrukturen zwischen den Studierenden beider Hochschulen, die auch nach Abschluss des BWS-Projekts bestehen bleiben werden.

Focus of the project is to present the differences in the water and sanitation supply both in Germany and Uganda. Through practice-relevant research and study projects, which are jointly led by German-Ugandan tandem teams, the students and the supervising lecturers, get to know the technical and structural framework conditions of drinking water supply in the respective partner country. For the German participants, socio-economic aspects of the resource water and the causes of the inadequate water supply in Uganda are particularly important, while the Ugandan partners are taught the structures of the German water supply as well as knowledge about modern treatment processes. The knowledge gained will be presented at two water conferences at the HFR and the NDU. In addition, the project supports the water laboratory, which is currently under construction at the NDU's Water Research & Development Centre, with theoretical and practical training sessions. By involving the existing regional group "Technology without Borders (TeoG)" at the HFR and founding a new TeoG regional group at the NDU, further cooperation structures will be created between the students of both universities, which will continue to exist even after the completion of the BWS project.

Schafe im Weinberg - W3: Win-Win im Weinberg – innovatives, ökologisches und ökonomisches Weinbergmanagement mit extensiver Schafbeweidung [W3: Win-Win] mehrweniger

Logo: Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, Foto: Weidende Schafe im Weinberg

Projektförderer:

  • Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg (am Ministerium für Umwelt, Klima & Energiewirtschaft),
  • Musella-Stiftung / Freiburg und
  • Heidehof Stiftung / Stuttgart.

Laufzeit:

01.04.2019 bis 31.01.2023

Projektträger:

Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)

Projektpartner:

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Institut für Biologie II ( Prof. Dr. Michael Scheerer-Lorenzen ),
  • Fakultät für Umwelt & Natürliche Ressourcen (Prof. Dr. Alexandra Klein) und
  • Staatliches Weinbauinstitut Freiburg (Dr. Dr. Rolf Steiner & Dr. Michael Breuer).

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Rainer Luick (HFR)

Projektmitarbeiter/innen:

M.Sc./M.F. Jakob Hörl
E-Mail: hoerl@dont-want-spam.hs-rottenburg.de 
Telefon: +49 761 / 40165-1204

Beschreibung:

Doppelnutzungsformen sind in der Landwirtschaft ein wesentlicher Baustein zur Steigerung der Flächenproduktivität und der Risikosteuerung und bei einer rasch steigenden Weltbevölkerung wohl auch vielfach einzufordern. Das betrifft speziell die landwirtschaftlichen Flächen, die bislang ausschließlich zur Produktion von Genussmitteln genutzt werden. Allerdings sind die Abläufe verschiedener Nutzungsformen auf derselben Fläche in der Regel nur schwer vereinbar oder werden in der Praxis aus anderen Gründen abgelehnt. Nur in seltenen Fällen ergeben sich Synergien – so auch bei der Schafshaltung in Weinbergen?

Kaum 70 Jahre ist es her, dass Weidetiere in Weinbergen relativ häufig und keine Ausnahme waren. In der Weidetierhaltung war das Futter knapp und Rebflächen boten eine Nahrungsgrundlage – speziell im Winter. Gleichzeitig war Kunstdünger teuer oder überhaupt nicht verfügbar. Der Weinbau war also auf die Ausscheidungen der Tiere angewiesen. Je nach lokalen Gegebenheiten (z. B. Stockdichte, Erziehungsform) wurden unterschiedliche Beweidungsformen in Weinbergen praktiziert. Nicht nur Schafe, sondern auch Gänse, Enten, Hühner und sogar Kühe und Schweine waren – zumindest temporär – Gäste des Weinbaus.

Heute sorgen Schafe im Weinberg für viel Erstaunen und bei manchem Winzer auch für Kopfschütteln. Gleichzeitig suchen viele Schäfer in Europa nach Futterflächen und würden deshalb vor allem im Winter gerne auch Rebflächen bestoßen. Wiederkäuer sind ein natürlicher Bestandteil unserer Ökosysteme und ermöglichen bzw. stärken ökologische Prozesse, die von Mensch oder Maschine nur schwer substituiert werden können – so z. B. ein weidetypisch vitales Bodenleben. Schafe sind also potentiell ein ökologisch zielführender Baustein der ganzheitlichen Bewirtschaftung von Weinbergen. Welche Vorteile könnten sich durch die Flächenextensivierung und Doppelnutzung ergeben? Im März dieses Jahres startete ein mehrjähriges, von der Stiftung Naturschutzfonds BW gefördertes Forschungsprojekt in Südbaden, um dieser Frage nachzugehen. Forschungspartner sind die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, das Staatliche Weinbauinstitut Freiburg sowie die Universität Freiburg, vertreten durch die Professuren Naturschutz und Landschaftsökologie sowie Geobotanik. Folgende Potentiale des Einsatzes von Schafen werden von den Forschungspartnern evaluiert:

  1. Doppelnutzungsansätze versprechen eine Steigerung der Flächeneffizienz; mit der Doppelnutzung der Rebfläche können zusätzliche Produkte (Wolle, Fleisch) auf Basis einer Revitalisierung historischer Nutzungsformen generiert werden.
  2. Die Tiere können das händische bzw. chemikalische Stammputzen der Rebstöcke (Entfernung unerwünschter Triebe) ersetzen und
  3. die kostenintensive Freistellung der Traubenzone (phytosanitäre Zwecke; v. a. bei Rotweinsorten erwünscht) bewerkstelligen.
  4. Als „Rasenmäher“ können Schafe die Begleitwuchsregulation übernehmen und machen daher den Einsatz von Herbiziden sowie einige Überfahrten (Mulchen, Fräsen, Unterstockpflege mit Scheibenpflug) überflüssig.
  5. Es erscheint logisch, dass eine solche Bewirtschaftungsumstellung bislang ruhende Ökosystemleistungen aktivieren kann (Biodiversität, Erosionsvermeidung, etc.), zumal viele Reben auf naturschutzfachlich hoch interessanten Flächen liegen.
  6. Alte, bedrohte Schafsrassen (z. B. Rauhwolliges Pommersches Landschaf) eignen sich aufgrund ihrer Körpergröße womöglich besonders gut, um die zuvor genannten Potentiale zu erfüllen. Die Integration dieser Rassen wäre wiederum ihrem Erhaltungszustand dienlich.
  7. Der Einsatz von Schafen kann in einem engen Markt gewinnbringend für das Marketing des Weins eingesetzt werden.
  8. Ein solches Doppelnutzungsmodell sollte nach Möglichkeit auch die Potentiale der Berufsschäferei einbinden und hier Synergien freisetzen (z. B. durch ein Rent-some-Sheep-Modell) – also den Schäfereien zu einem zusätzlichen Einkommen verhelfen, was im Optimalfall mit einer Kostenreduktion für den Weinbau einhergeht.

Die aufgeführten Potentiale erzeugen bei überraschend vielen Winzern (europaweit!) großes Interesse an der (Wieder-)Einführung von Schafen in den Weinbau. Allerdings ist tatsächlich noch nirgendwo eine konkrete Anleitung für dieses Doppelnutzungssystem zu finden. Ein tatsächliches oder vermutetes betriebliches Risiko der Umstellung von Maschine bzw. händischer Arbeit auf Schafe ist daher für die Winzer noch relativ schwer abzuschätzen. Wie mit jedem Nutztier verlaufen auch mit Schafen nicht alle Abläufe nach Plan, was für die Berücksichtigung der Anforderungen des Weinbaus eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Daher ist es für den Praktiker umso wichtiger, über ein handlungsleitendes Koordinatensystem zu verfügen.

Aktuell liefern in dem Forschungsprojekt 35 Schafe auf fünf verschiedenen Versuchsflächen Einblick in alle notwendigen und optionalen Arbeitsschritte, Chancen und natürlich Herausforderungen. Alle Abläufe werden dokumentiert, um sie später für einen Handlungsleitfaden aufzubereiten. Ziel ist, möglichst alle aufkommenden Fragen der Praxis (von der Anschaffung der Tiere, über weinbauliche Anpassungen bis zu veterinärmedizinischen Aspekten) aufzugreifen und über die Jahre Idealmodelle für unterschiedliche Reberziehungsformen und -sorten zu destillieren. Speziell für Steillagen, für Reben in Umkehrerziehung, Minimalschnitt oder mit Hagelschnutznetzen sind Schafe wahrscheinlich eine ökonomisch hoch interessante Alternative zur maschinellen und menschlichen Arbeitskraft. Diese Annahme gilt es zu evaluieren.

Da die EU nach aktuellem Stand für die nächste Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik qualifizierende 2. Säule-Maßnahmen für Sonderkulturen einfordert, bietet sich eventuell die Möglichkeit, die Erfahrungen des Projektes in die Programmierung entsprechender Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen auf Länderebene einzuspeisen. Somit könnte zukünftig der Einsatz von Schafen auch in topographisch günstigen Flächen (noch) attraktiver sein.

Im Grundlagen-orientierten Forschungsmodul werden die Wirkungen der Schafe, die einen reduzierten Einsatzes von Maschinen und die Einstellung der Herbizidausbringung ermöglichen, untersucht. Von Interesse sind nicht nur die biotischen (u. a. Vegetation, Struktur, Insekten), sondern auch die abiotischen (Bodenparameter) Veränderungen in den Reben. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung werden mit Ablauf des vierjährigen Forschungsprojektes veröffentlicht. Ein erster Handlungsleitfaden für interessierte Winzer ist für das Jahresende geplant.

Links:

Wettbewerbsfähige ländliche Räume: Die Rolle von Unternehmertum in Iran und Deutschland mehrweniger

Logos: Baden-Württemberg STIPENDIUM; Baden-Württemberg Stiftung

Projektträger:

Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus, ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung

Laufzeit:

01.09.2017-31.12.2019

Projektverantwortung:  

Prof. Dr. Heidi Megerle

Projektpartner:  

Universität Teheran, College of Agriculture and Natural Resources, Campus Karaj, Iran

Projektmitarbeiter/innen:  

Marlis Wurster

Beschreibung:

Hauptsächlich sollen umsetzungsfähigen Handlungsoptionen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität ländlicher Räume in Baden Württemberg und im Iran erarbeitet werden.
In beiden Ländern unterliegt der ländliche Raum starken Veränderungsprozessen bedingt durch (Binnen-) Migration, demographischen Wandel sowie Auswirkungen des Klimawandels. Gleichzeitig werten neue Ökosystemdienstleistungen zur Klima- und Hochwasserregulierung, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Tourismus und Naherholung ländliche Räume auf. Durch den wechselseitigen Austausch von Studierenden und deren Erhebung von Risiken und Chancen der Untersuchungsgebiete sollen die bestehenden Kontakte intensiviert und ein fachlicher Austausch etabliert werden. Gegen Ende der Projektlaufzeit ist eine gemeinsame Abschlussveranstaltung in Rottenburg mit einem Reflexionsworkshop für die Studierenden, Diskussionsrunden und einer öffentlichen Konferenz geplant, die zu einer zukünftigen, nachhaltigen Kooperation mit dem Iran führen soll.  

Über den Projektträger:

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifizierten Studierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs vergeben. www.bw-stipendium.de 

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus
Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt. 

Die Baden-Württemberg Stiftung
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de 

 

Baden-Württemberg-STIPENDIUM
The Baden-Württemberg-STIPENDIUM supports the international exchange of students and vocationally qualified people. Since 2001, it has enabled more than 20,000 young people from Baden-Württemberg to gain experience abroad and allowed scholarship holders from other countries to visit Baden-Württemberg. Approximately 1,500 young people receive a Baden-Württemberg-STIPENDIUM each year. www.bw-stipendium.de 

Baden-Württemberg-STIPENDIUM for University Students – BWS plus
With the Baden-Württemberg-STIPENDIUM for University Students – BWS plus, the Baden-Württemberg Stiftung supports innovative joint projects between universities from Baden-Württemberg and their international partners. The programme, which is endowed with approximately 1.2 million euros annually, was announced for the first time in 2011. Since then, more than 70 BWS plus projects have been supported at universities in Baden-Württemberg.

Baden-Württemberg Stiftung
The foundation Baden-Württemberg Stiftung is committed to creating a vibrant Baden-Württemberg worth living in. It paves the way for cutting-edge research, diverse educational activities and responsible interactions with our fellow human beings. The Baden-Württemberg Stiftung is one of the major operational foundations in Germany. It is the only one that invests exclusively and non-partisanly in the future of Baden-Württemberg – and thus in the future of its citizens. www.bwstiftung.de 

Link:      

Urwälder in Rumänien mehrweniger

Logo: DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Virgin & Old Growth Forests in Romania – Safeguarding European Biodiversity Heritage [OldGroFoRo]

Projektträger:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Laufzeit:

01.04.2017 – 31.01.2019

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Rainer Luick, Prof. Stefan Ruge

Projektpartner:

Stiftung Euronatur / Radolfzell Transilvania University of Brasov / Faculty of Forestry - Romania

Koordination:

Matthias Schickhofer

Beschreibung:

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Rainer Luick ein Forschungsvorhaben, das sich beginnend im Jahr 2017 und bis 2019 laufend mit der Inventarisierung von Urwaldreservaten in Rumänien beschäftigt. Weniger als 1% aller europäischen Wälder vermitteln noch ihr ursprüngliches Aussehen und ihre faszinierende biologische Vielfalt. Der Großteil aller noch erhaltenen großflächigen europäischen Urwälder (außerhalb von Russland) liegt im Karpatenbogen und hier in erster Linie in den rumänischen Karpaten. Dort gab es noch um das Jahr 2000 geschätzt 200.000 ha Wälder mit sehr unterschiedlichen Waldtypen, die über Jahrtausende ohne Nutzungseinfluss waren, bzw. nur marginale Spuren historischer Nutzungen aufweisen (so genannte “Quasiurwälder”). Mit dem EU Beitritt und dem Engagement von ausländischen Holzkonzernen, die überwiegend aus Österreich und Deutschland stammen, sind diese Urwaldflächen auf vermutlich schon weniger als 150.000 ha geschrumpft. Massive illegale und auf zweifelhafte Weise “legalisierte” Einschläge, aber auch ein vielfach nur in der Theorie bestehender Schutzstatus, sind die Ursachen.

Die bis Dezember 2016 amtierende Übergangsregierung hat zwar noch die gesetzlichen Verbesserungen für einen umfassenden Schutz der Urwälder auf den Weg gebracht. Alle Urwälder sind jetzt zwar prinzipiell geschützt, aber erst, wenn diese in einen nationalen Katalog aufgenommen sind. Für eine Listung im “Urwaldkatalog” müssen die Urwaldstandorte nach einem standardisierten Verfahren erfasst und in Verbindung mit einem wissenschaftliche fundierten Gutachten an die zuständigen Behörden und Ministerien gemeldet werden. Zwar gibt es in Rumänien kompetente Forstwissenschaftler, allein es fehlen die Mittel, um diese Inventur zügig durchzuführen. Mit den Mitteln der DBU können nun in den kommenden beiden Jahren Urwaldreservate im Umfang bis zu 20.000 ha untersucht und inventarisiert werden.

Die Koordinierung liegt bei Prof. Dr. Rainer Luick und Prof. Stefan Ruge; die eigentlichen wissenschaftlichen Arbeiten werden von Experten in Rumänien durchgeführt. Als Koordinator ist Matthias Schickhofer, ein europaweit anerkannter Experte zu Urwaldfragen mit Sitz in Wien zuständig.

Mittlerweile kartieren und dokumentieren mehrere Teams rumänischer Wissenschaftler Waldgebiete, die nach den nationalen Kriterien potentielle Urwaldschutzgebiete sind. Auf Grundlage der Studien, die in enger Kooperation mit dem rumänischen Ministerium für Umwelt erstellt werden, wird es dann hoffentlich möglich sein, diese letzten europäischen Wälder langfristig zu sichern.

Ein Fokus in der Kampagne 2017 waren Waldgebiete in den südlichen Fogarascher Alpen. Während in den Hochlagen der Gebirge schon seit sehr langer Zeit oft eine traditionelle Weidewirtschaft betrieben wird, wurden die steilen Täler kaum oder gar nicht erschlossen. Dort sind an beiden Hangflanken und auch entlang der Flüsse großflächigeWald- Wildnisgebiete erhalten geblieben. Besonders spektakulär sind die Wildnistäler Boia Mica und Laitei. Leider sind diese Urwaldgebiete - wie viele andere auch -derzeit nicht wirksam geschützt und Holzeinschlag, der in Rumänien in aller Regel in großflächigem Kahlschlag erfolgt - könnten jederzeit stattfinden. Gutachten, die im Rahmen des Projektes erstellt werden, sollen nun den Weg zu einer Unterschutzstellung ebnen.

Eine große Hilfe bei den Arbeiten ist die räumliche Orientierung mittels Drohnen, die für das Forschungsprojekt beschafft wurden. Es ist faszinierend, wie die Drohnen selbst in einem dichten Waldbestand in einem engen Lichtschacht aufsteigen können und aus bis zu 500 m Höhe spektakuläre Aufnahmen über diese letzten europäischen Urwälder ermöglichen. So können sogar problemlos die Baumhöhen bestimmt werden und Einblicke in den Mikrokosmos der Kronenregionen der bis zu 60 m hohen Bäume ermöglicht; Lebensräume, die vom Boden nicht beurteilt werden können.

Miteinander forschen, voneinander lernen: Austausch in Forschung und Lehre zwischen der UENR in Ghana und der HFR in Baden-Württemberg mehrweniger

Logos: Baden-Württemberg STIPENDIUM, Baden-Württemberg Stiftung

Researching together, learning from each other: Exchange in research and teaching between UENR, Ghana and HFR, Baden-Württemberg, Germany

Projektträger:

Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus, ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung

Laufzeit:

1.11.2016-31.10.2019

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Steffen Abele, Hochschule für Forstwirtschaft

Projektpartner:

University of Energy and Natural Resources (UENR), Sunyani, Ghana

Projektmitarbeiter/innen:

B.Sc. Nina Schäfer

Beschreibung:

Das Oberziel des Projektes ist die Kooperation zwischen der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der University of Energy and Natural Resources in Sunyani, Ghana. Dabei soll auf der Basis dieses Projekts eine langfristige Zusammenarbeit insbesondere im Bereich der gemeinsamen Forschung und des Austauschs in der Lehre entstehen.
Dieses Ziel soll durch ein Modell aus eng miteinander verbundenen Projektsäulen erreicht werden. Die drei Säulen sind Forschungsprojekte Studierender (Bachelor- und Masterarbeiten), der Austausch von Lehrenden zwischen den zwei Hochschulen, sowie die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprioritäten und –projekte. Die Fachgebiete, auf denen sich das Projekt und seine Säulen inhaltlich bewegen, sind Energie und Energiemanagement, Wassermanagement und Landwirtschaft.

The overall objective of the project is the cooperation between the University of Applied Forest Sciences (hereinafter HFR) in Rottenburg, Germany, and the Sunyani University of Energy and Natural Resources (UENR) in Ghana. The present project will help establish long-term relations and eventually lead to a sustained cooperation and to further joint research and teaching projects in particular.
The overall objective of the project will be achieved through a tightly coupled multi-pillar scheme of student research projects, through the exchange of teaching staff and the development of common research priorities and projects. To achieve this objective, the priority research areas, or pillars, of the project are: Energy and Energy Management, Water Management and Agriculture.

Über den Projektträger:

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifizierten Studierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs vergeben. www.bw-stipendium.de 

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus
Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt.

Die Baden-Württemberg Stiftung
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de 

Nutzung von Maisfeldern durch Vögel im Sommer und Herbst mehrweniger

Maisfeld mit Fangnetz

Use of maize fields by birds in summer and autumn

Laufzeit:

2016-2020

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Thomas Gottschalk
 

Projektpartner:

  • Vogelwarte Helgoland,
  • Vogelwarte Radolfzell,
  • Beringungszentrale Hiddensee
  • László Kövér (University of Debrecen, Department of Nature Conservation Zoology and Game Management, Hungary)

Projektmitarbeiter/innen:

  • VogelberingerInnen aus ganz Deutschland

Beschreibung:

Auf etwa 7,2 % der Gesamtfläche Deutschlands wird Mais angebaut. Unklar ist welchen Wert Maisfelder für die Biodiversität besitzen. Um dies herauszufinden, sollen am Beispiel der Vögel in unterschiedlichen Regionen und Landschaften Deutschlands Vogeldichten in Maisfeldern ermittelt werden. Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe von standardisierten Netzfängen an möglichst unterschiedlichen Standorten in Deutschland zu ermitteln, welche Vogelarten sich zwischen Juli und Oktober mit welchen Individuenzahlen im Mais aufhalten. Hierbei wird der Landschaftskontext, der für Unterschiede in der Vogeldichte eine Rolle spielen könnte, berücksichtigt. Wichtiges Ziel ist ebenso, Aussagen zur Nutzungsdauer und Fitness von Vögeln in Maisfeldern treffen zu können. In 2016 haben sich mehr als zehn Vogelberinger und Beringerinnen aus ganz Deutschland an dem Projekt beteiligt.

About 7.2 % of Germany’s territory is used for the cultivation of maize. The value of maize fields for biodiversity has rarely been investigated. Therefore, we intend to sample bird densities in different regions and landscapes within Germany. The aim of the project is to find out the number of bird species and individuals present in maize fields by standardized mist-netting between July and October. Landscape matrix effects will be considered as they might responsible for differences between recorded bird abundances. Furthermore, we investigate the duration and fitness of birds resting in maize fields. In 2016, more than ten people from different regions within Germany has been taken part in this ongoing project.

Downloads: 

Projektunterstützung durch:

  • Deutsches Maiskomitee (2016, 2018, 2019)
  • Deutsche Ornithologen Gesellschaft e.V. (2017)

Wissensdialog Nordschwarzwald [WiNo] – ein Reallabor Projekt. Der Nationalpark Schwarzwald als Katalysator einer regionalen Nachhaltigkeitstransformation mehrweniger

Projektträger:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK)

Laufzeit:

01. Januar 2018 – 30. April 2020

Projektverantwortung:

  • Prof. Dr. Barbara Koch (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Bachinger (Themenbereich waldbasierter Gesundheitstourismus)

Projektpartner: 

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)
  • Nationalpark Schwarzwald
  • Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord
  • Nationalparkregion Schwarzwald e.V.

Projektmitarbeiter/innen:

Katharina Díaz Méndez, Master of Arts (Themenfeld waldbasierter Gesundheitstourismus)

Beschreibung:

Das Forschungsprojekt „Wissensdialog Nordschwarzwald“ (WiNo) ist gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) und wird von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Universität Freiburg gemeinsam bearbeitet. Nach Abschluss der ersten Projektperiode (2015-2017) werden seit 2018 drei auserwählte Themenfelder bis zum Ende der zweiten Förderphase im Dezember 2019 gefördert. Darunter ist das Thema „waldbasierter Gesundheitstourismus“, das an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg unter der Leitung von Frau Prof. Monika Bachinger bearbeitet wird.

In der ersten Phase wurden in diesem Themenfeld positive Effekte von Wäldern auf die physische, psychische und soziale Gesundheit analysiert und nachfrageseitige Bedürfnisse als auch angebotsbezogene Chancen im Schnittbereich von Tourismus, Wald und Gesundheit erforscht. Konkrete Maßnahmenideen wurden mit Forschungs- und Praxispartnern und Akteuren aus der Nationalparkregion Schwarzwald gesammelt. Aufgrund der großen Unterschiede bei der touristischen Nachfrage und Angebot als auch in Bezug auf die landschaftliche Vielfalt der Projektregion wurden verschiedene „Erlebnisräume“ abgegrenzt (siehe Karte 1).

Während der laufenden Phase des Projektes sollen auf Basis der Forschungsergebnisse und Umsetzungsideen weitere Impulse in Richtung einer Verstetigung gesetzt werden, die auch über die Dauer der Reallaborprojekte hinaus Wirkung in der Region entfalten. Dazu sind drei Arbeitsschritte vorgesehen. Schritt eins bezieht sich auf die Vervollständigung von touristischen Produktideen: in der ersten Förderphase wurden im Rahmen einer prototypischen Veranstaltung nur in einer der vier Erlebnisräume der Region Produktideen gesammelt; somit wurde auch nur ein Teil der relevanten Stakeholder einbezogen. In der Folgephase des Projektes wird der entwickelte methodische Ansatz nun flächendeckend in den drei fehlenden Teilregionen angewandt. Auf Basis des dann vorhandenen Pools an Ideen werden Produktvorschläge mit konkretem Umsetzungswillen ausgewählt. Für diese Ideen werden durch studentische Teams im Rahmen eines Forschenden-Lernen-Ansatzes umsetzungsreife Konzepte, z.B. Businesspläne entwickelt. Die einzelnen Schritte werden im Folgenden weiter detailliert:

  • Schritt 1: Systematische Vervollständigung der Produktideen: Im Rahmen einer regionalen Workshopreihe wurden konkrete touristische Produktideen gesammelt, die den Wald und seine gesundheitsfördernden Wirkungen als zentrale Aspekte aufgreifen und für Besuchende als auch Einwohner in Wert setzen. Auf diese Weise konnten eine Vielzahl regional verankerter Ideen gewonnen werden, die die große landschaftliche Vielfalt und breite Angebotspalette im Naturtourismus aller vier Teilgebiete der Nationalparkregion widerspiegelt. Insgesamt wurden drei regionale Workshops durchgeführt. Workshop 1 (Teilgebiet 3 „Höhenlagen“): 11.07.2017 in Baiersbronn Workshop 2 (Teilgebiet 4 „Nationalpark“): 22.3.2018 im Nationalparkzentrum Ruhestein Workshop 3 (Teilgebiet 1 „Rheinebene & Vorberge“ und 2 „mittlere Lagen und Täler“): 09.04.2018 in Bühlertal.
  • Schritt 2: Auswahl von Ideen mit konkretem Umsetzungswillen: Eine Jury bewertete die eingereichten Ideen anhand von Kriterien des Design-Thinking-Ansatzes. Stimmberechtigt waren dabei der Nationalpark Schwarzwald, der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, die Nationalparkregion Schwarzwald e.V., die HS Rottenburg sowie die Uni Freiburg. Die Bewertungskriterien waren die Wünschbarkeit, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Produktideen. Insgesamt wurden 13 Ideen bewertet, die über die Errichtung eines Naturlabyrinths, einer Schwarzwaldhochzeit bis hin zu Nutzung von Heuhütten für Übernachtungen reichten. Insgesamt wurden sechs der touristischen Produktideen zur weiteren Bearbeitung ausgewählt.
  • Schritt 3: Herstellen der Umsetzungsreife: Die sechs besten Produktideen wurden von Studierendenteams der Studiengänge NAREM und Forstwirtschaft zur Umsetzungsreife weiterentwickelt. Dies erfolgte im Sommersemester 2018 durch vier Teams und im Wintersemester 2018/10 durch zwei Teams. Im Sommersemester 2018 nahmen 15 Studierende teil, die Konzepte zu den Themen „Naturlabyrinth“, „Kurwald“, „Ein Tag wilder“ und „Heuhütten“ entwickelten. Im zweiten Durchlauf im Wintersemester 2018/2019 erstellten die Projektgruppen Maßnahmenkonzepte, welche das Atmen von gesunder Waldluft sowie das Thema Stressmanagement für Mitarbeiter aufgreifen. 

Insgesamt verfolgt das Projekt in seiner Verlängerungsphase eine zweifache Zielsetzung. Einerseits sollen einige der im Rahmen des Projektes entwickelten Angebotsideen weiter in Richtung einer konkreten Umsetzung gebracht werden – auch um konkrete Mehrwerte für regionale Stakeholder aus der Forschung der ersten Projektphase zu schaffen und die Ergebnisse zu verstetigen. Daneben besteht weiterhin der übergeordnete Anspruch, den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern. Noch stärker als in der ersten Förderphase steht dafür ein forschendes Lehr-Lern-Konzept im Mittelpunkt. Ziel ist hierbei, Studierenden nicht nur die Möglichkeit zu geben, an Projekten mit hoher Praxisrelevanz teilzunehmen und so Beiträge zur Entwicklung der Region zu leisten, sondern auch Begeisterung für die Prozesse und Herausforderungen des Forschens zu entwickeln. Das an der HFR eingesetzte Instrument sind Praxis-Wissenschafts-Teams, in denen Studierende von regionalen Praxispartnerinnen und -partnern bei der Weiterentwicklung der Angebotsideen beratend, inspirierend, aber auch kritisch begleitet werden. Methodische Zugänge, sowie fachliche Hintergrundinformationen werden von den Dozierenden im Rahmen von Vor-Ort-Begehungen, Online-Tutoring oder Seminaren vermittelt. Dieser besondere Ansatz wird derzeit zum wiederholten Mal im Rahmen des Fachs „Wald und Gesundheit“ angeboten. Für die verbleibende Projektlaufzeit ist es Aufgabe, dieses Lehr-Lern-Format so weiterzuentwickeln, dass es in die gegebenen curricularen Strukturen übernommen und an der HFR verstetigt werden kann.

Links:

http://www.wissensdialog-nordschwarzwald.de/   

Wissenschaftliche und organisatorische Zusammenarbeit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Université du Burundi in Bujumbura mehrweniger

Das Projekt „Wissenschaftliche und organisatorische Zusammenarbeit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Université du Burundi in Bujumbura“ ist ein Projekt im Rahmen des „Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus“, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung.

Projektträger:

Baden-Württemberg-Stiftung GGmbH

Laufzeit:

2014-2017

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Heidi Elisabeth Megerle

Projektpartner:

Prof. Dr. Reinhold Fink und Prof. Dr. Peter Grathwohl, beide Universität Tübingen

Projektmitarbeiter/innen:

Dipl.-Ing. (FH) Kay Zierlein

Beschreibung:

Seit 1980 besteht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Burundi, die in jüngster Zeit durch die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens intensiviert wurde.

Das Projekt der HFR verfolgt den Ausbau der bereits 2011 initiierten Zusammenarbeit der Hochschule Rottenburg und der Université du Burundi in Bujumbura und die Entwicklung zu einer langfristig nachhaltig tragfähigen Kooperation im Kontext des oben genannten Partnerschaftsvertrages und unter Beachtung der entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes. Hierzu wird eine Kooperation beider Länder in mehreren Fachbereichen (Forstwissenschaft, Geographie und Ressourcenmanagement, Geowissenschaften und Chemie) angestrebt, die von hoher entwicklungspolitischer Bedeutung sind.

Für Studierende aus beiden Ländern sind vielfältige Möglichkeiten für Austauschmaßnahmen vorgesehen. Studierende der Studiengänge Forstwirtschaft, Ressourcenmanagement Wasser und Naturraum- und Regionalmanagement der Hochschule Rottenburg sowie der Studiengänge Chemie und Geowissenschaften (Tübingen) sollen ein Auslandssemester an der Université du Burundi absolvieren und / oder ihre Abschlussarbeit in Burundi schreiben können, wozu sie in interessante, anspruchsvolle und gesellschaftlich relevante Projekten in Burundi eingebunden werden sollen. Studierende aus Burundi sollen ihre Ausbildung im internationalen Umfeld vervollständigen und Kenntnisse erwerben, die in ihrem Heimatland dringend gebraucht werden.

Durch den Austausch von Hochschullehrern wird zudem die wissenschaftliche Zusammenarbeit ausgebaut, für deren Fortsetzung anschließend weitere Fördergelder eingeworben werden können. In diese Forschungsprojekte sollen Studierende im Rahmen von Abschlussarbeiten eingebunden werden (siehe oben). Zudem ist eine Internationalisierung der Lehre durch das Angebot von Lehrveranstaltungen der besuchenden Dozenten an allen Standorten geplant. Die anvisierten gemeinsamen Forschungsprojekte haben nicht nur einen hohen wissenschaftlichen Anspruch, sondern auch eine sehr hohe Relevanz für die weitere Entwicklung in Burundi, einem der ärmsten und mit vielfachen Problembereichen belasteten Land, das zu den weltweit am wenigsten entwickelten Ländern (least developed countries nach Kriterien der UN) zählt.

Über den Projektträger:

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifizierten Studierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs vergeben. www.bw-stipendium.de

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus
Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt.

Die Baden-Württemberg Stiftung
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de 

Baden-Württemberg-STIPENDIUM
The Baden-Württemberg-STIPENDIUM supports the international exchange of students and vocationally qualified people. Since 2001, it has enabled more than 20,000 young people from Baden-Württemberg to gain experience abroad and allowed scholarship holders from other countries to visit Baden-Württemberg. Approximately 1,500 young people receive a Baden-Württemberg-STIPENDIUM each year.
www.bw-stipendium.de 

Baden-Württemberg-STIPENDIUM for University Students – BWS plus With the Baden-Württemberg-STIPENDIUM for University Students – BWS plus, the Baden-Württemberg Stiftung supports innovative joint projects between universities from Baden-Württemberg and their international partners. The programme, which is endowed with approximately 1.2 million euros annually, was announced for the first time in 2011. Since then, more than 70 BWS plus projects have been supported at universities in Baden-Württemberg.

Baden-Württemberg Stiftung
The foundation Baden-Württemberg Stiftung is committed to creating a vibrant Baden-Württemberg worth living in. It paves the way for cutting-edge research, diverse educational activities and responsible interactions with our fellow human beings. The Baden-Württemberg Stiftung is one of the major operational foundations in Germany. It is the only one that invests exclusively and non-partisanly in the future of Baden-Württemberg – and thus in the future of its citizens. www.bwstiftung.de   

LINK: