Umweltschutz an der HFR

Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) steht für einen verantwortlichen Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen. Holz, Wasser, Boden, Wald und Energie sind zentrale Themenfelder in Lehre und Forschung an der HFR. Der Betrieb des Campus und das tägliche Miteinander sollen so umweltfreundlich wie möglich gestaltet werden. Leitlinie für das Umweltschutzengagement an der HFR ist unsere Umweltpolitik.

Ausdruck findet das Thema Umweltschutz an den verschiedensten Orten an der Hochschule:

  • Studiengänge
    Ziel aller Studiengänge ist die Kompetenzvermittlung für einen verantwortlichen und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
  • Eigenerzeugung Erneuerbarer Energien

Vom Studiengang B. Sc. Erneuerbare Energien wurde eine Kleinwindkraftanlage geplant und errichtet. Außerdem wurde eine Photovoltaikkleinanlage installiert.

  • Öffentliche E-Ladestation

In Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs B. Sc. Erneuerbare Energien mit den Stadtwerken Rottenburg wurde eine öffentliche E-Ladestation errichtet. Diese liefert kostenlosen Strom auf dem Hochschulcampus für E-Bikes und Elektroautos.

  • Artenvielfalt

In den Insektenhotels, die in unserem Arboretum aufgestellt wurden, können Insekten einen Lebensraum finden. Besucher des Arboretums haben die Möglichkeit zu erkunden, welche Insekten sich gerade an den Hotels tummeln.

  • Studentisches Engagement
  • Eine Gruppe von Studenten gründete die Hochschulgruppe die sich „Rottenburger Studierendeninitiative für nachhaltige Entwicklung“ (kurz: ROSINE) nennt. Es finden regelmäßige Treffen, Kleidertauschmärkte, gemeinsame Gartenaktionen im eigenen Hochschulgarten sowie viele weitere Aktivitäten statt.
  • In der Lehrveranstaltung „Umweltmanagement nach EMAS“ haben alle Studierende die Möglichkeit selbst an dem Aufbau und der Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems der Hochschule und somit an der Umweltschutzleistung der HFR mitzuwirken. Sie können eigene Ideen und Vorschläge einzubringen bzw. umzusetzen.
  • Der Greenday - ein Festival von und für Studierende rund um die Themen der Nachhaltigkeit. Dieser Tag wurde 2019 von Studierenden ins Leben gerufen, um auf Konzepte der Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen. In verschiedenen interaktiv gestalteten Workshops gab es reichlich Möglichkeiten sich über Umweltthemen und alternative Lebensweisen auszutauschen.

Umweltziele der HFR

Die HFR hat Ziele zum Umweltschutz an der Hochschule im Rahmen ihres Umweltmanagementsystems definiert. Diese beinhalten folgende Kernaspekte:

Lehre und Forschung:

  • Sensibilisierung der Studierenden für aktuelle umweltpolitische und umwelttechnische Fragestellungen und Konfrontation der Studierenden mit neuen umweltpolitischen Herausforderungen
  • Steigerung der Kompetenz der Studierenden in Umweltthemen
  • Erarbeitung von Lösungen in drängenden Umweltthemen im Rahmen der Forschung

Betrieb des Campus:

  • Steigerung des Umweltbewusstseins und –verhaltens bei Mitarbeitern und Studierenden
  • Reduktion von Heizenergie-, Strom- und Wasserverbrauch
  • Sortenreine Mülltrennung
  • Verringerung der Zahl der PKWs auf dem Hochschulcampus 
  • Umweltverträglichere Materialwirtschaft
  • Förderung der Natur- und Artenvielfalt

Die Umweltziele werden durch verschiedene Maßnahmen verfolgt. Einen Überblick über den aktuellen Stand der Zielerreichung gibt die Umwelterklärung der HFR.

Umweltmanagementsystem EMAS

Den Rahmen für das Umweltengagement an der Hochschule bildet das Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). EMAS ist ein freiwilliges Prüfsiegel der Europäischen Union.

Mithilfe des Umweltmanagementsystems werden die verschiedenen Maßnahmen und Aktivitäten strukturiert und miteinander verzahnt.  Ziel ist es, die Umweltleistungen auf Basis der definierten Ziele kontinuierlich zu verbessern.

Weiter Informationen zum Umweltmanagementsystem EMAS sind hier erhältlich: https://www.emas.de

Ansprechpartner

Das Umweltmanagementsystem EMAS wird an der HFR von Professoren, Mitarbeitern und Studierenden entwickelt und betreut. Der Umweltrat der HFR steht dabei als Impulsgeber und Multiplikator zur Seite

Aktuelle Ansprechpartner sind:

  • Rektorat: Kanzler Gerhard Weik
  • Umweltmanagementbeauftragter/ betreuender Professor der studentischen Projekte: Prof. Dr. Michael Rumberg.
  • Umweltbeauftragte: Erika Langrehr und Christine Deeg
  • Studentische Unterstützung: Johanna Lutz

Vorschläge, Ideen und Anregungen, um die Hochschule umweltfreundlicher zu gestalten, sind herzlich willkommen.

Fragen oder Anregungen gerne persönlich oder per E-Mail an: umwelt@dont-want-spam.hs-rottenburg.de