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Natur unterschiedlich verpackt

Veröffentlicht am: 30. Oktober 2014

Was haben der Erlebnispark Tripsdrill, die Tourismusregion Neckar-Zaber und der Naturpark Stromberg-Heuchelberg gemeinsam? Allen gelingt es auf jeweils individuelle Weise, Besuchern und Gästen attraktive naturnahe Erlebnisangebote zu machen.

So erfuhr eine Gruppe von Studierenden des Faches Naturraum- und Regionalmanagement der Hochschule Rottenburg, wie die Themen Wandern, Wein und Radfahren durch den Tourismusverein Neckar-Zaber touristisch umgesetzt werden.

Im Erlebnispark Tripsdrill standen Fragen einer naturnahen Einbettung des Parks in das Landschaftsbild, insbesondere auch über das Angebot an Baumhäusern im Mittelpunkt.

Wie Kunst, Geschichte und Natur im Rahmen eines Wanderprojektes verbunden werden können, erlebten sie im Naturparkzentrum Stromberg-Heuchelberg. Dort ist mit dem Eppinger-Linien-Weg ein einzigartiges Wanderangebot entstanden: „Anhand von neun Stationen erlebt der Besucher welche Auswirkungen der Dreißigjährige Krieg auf die Bevölkerung und die Landschaft hatte “ so Dietmar Gretter vom Naturparkzentrum, „und hat damit die Chance, die Umgebung ganz neu zu interpretieren“. Wie wichtig dabei die Kooperation zwischen den touristischen Akteuren der gesamten Region ist, stellte sich in der Diskussion mit Ute Frank und Angelika Bernhofer vom Tourismusverein Neckar-Zaber sowie Sandra Backhaus und Alexandra Tittes vom Erlebnispark Tripsdrill heraus: „Sowohl der Erlebnispark als auch der Tourismusverein sprechen die Zielgruppe der Familien an. Dies tun wir seit diesem Jahr beispielsweise mit einer gemeinsamen Kinderkarte, in der Abenteuerziele in der gesamten Region vorgestellt werden“, so Ute Frank.

Aber auch in anderen Bereichen profitieren Erlebnispark und Region voneinander. So vernetzt sich der Park mit regionalen Handwerksbetrieben. „Als familiengeführtes Unternehmen ist es uns wichtig, dass wir Teil der Region sind und hier auch unsere Verantwortung wahrnehmen“ so Sandra Backhaus. Insgesamt setzt die Region mit allen diesen Partnern das Thema des naturnahen Tourismus auf konsequente Weise um: „Die Natur wird zum verbindenden Element zwischen den einzelnen touristischen Akteuren, die sie jeweils unterschiedlich interpretieren und für den Gast in Szene setzen“ so Prof. Dr. Monika Bachinger, Tourismusprofessorin an der Hochschule. „In der Summe entsteht damit ein dichtes Gewebe an abwechslungsreichen Angeboten, die in räumlicher Nähe zueinander stehen und dem Besucher individuelle Erlebnisse versprechen“.

Monika Bachinger
Prof. Dr. Monika Bachinger

Professur für Tourismus

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