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Hochschule Rottenburg reduziert ihre Funktionen auf das unbedingt erforderliche Maß!

Veröffentlicht am: 23. März 2020

Erreichbarkeit der HFR:

Aufgrund der allgemeinen Gefährdungslage durch das CORONA-Virus haben wir die Funktionen der Hochschule auf ein Minimum reduziert.

Deshalb sind auch unsere Telefone nur zu bestimmten Zeiten besetzt.

Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.

Bitte schicken Sie uns möglichst eine email mit Ihrem Anliegen an folgende Adresse: HFR@dont-want-spam.hs-rottenburg.de.

Wir bemühen uns, Ihre Nachricht so rasch wie möglich an die zuständigen Kolleginnen und Kollegen in der Hochschule weiterzuleiten.

Sollten Sie bereits wissen, wen Sie in unserem Hause erreichen möchten, schicken Sie dieser Person bitte am besten direkt eine mail. Die Mailadressen finden Sie hier.

In ganz dringenden Fällen erreichen Sie uns werktags zwischen 9 Uhr und 12 Uhr unter der Telefonnummer 0049 / 7472 / 951-0.


 

Informationen für ProfessorInnen, MitarbeiterInnen, Lehrbeauftragte und Studierende:

Liebe Professorinnen und Professoren,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Studierende,

wie Sie in den Medien verfolgen können, hat die Landesregierung Baden-Württemberg inzwischen drastische Maßnahmen zur Reduktion der Verbreitungsgeschwindigkeit des CORONA-Virus ergriffen. Diese Maßnahmen belassen allerdings gewisse Entscheidungsfreiräume bei den nachgeordneten Stellen – also auch bei den einzelnen Hochschulen.

Um unnötige und zusätzliche Irritationen zu vermeiden, haben wir uns in Ergänzung der von uns in den letzten Tagen bereits versendeten Hinweisen und Regelungen zu folgender Konkretisierung unserer Maßnahmen entschlossen:

Mitarbeiter mehrweniger

Die Funktionen und Aktivitäten der HFR werden bis auf weiteres auf ein Minimum reduziert.

  • Wir möchten damit neben den Studierenden auch möglichst vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Weg von und zur Hochschule ersparen, die Begegnungen an der HFR auf das unbedingt erforderliche Maß reduzieren und Ihnen so z.B. auch in Ihrer Kinderbetreuung entgegenkommen.
  • Möglichst am heutigen Montag bitten wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Professorenkollegium, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um möglichst viel Arbeit von zu Hause aus zu erledigen (Abholung von Unterlagen, Einrichten der persönlichen IT-Ausstattung, etc.).
    • Außerdem bitten wir alle zuständigen Kolleginnen und Kollegen, die technischen Systeme soweit wie möglich in einen Zustand zu versetzen, der möglichst keine dauernde Betreuung erfordert. Das gilt auch für laufende Versuchsreihen in den Laboren.
    • Sobald Sie heute alle erforderlichen Maßnahmen und Regelungen getroffen, bzw. mit Ihren Vorgesetzen abgesprochen haben, melden Sie sich bitte ab und gehen Sie nach Hause.
    • Ab morgen, 17.03.20 sind die Gebäude der HFR geschlossen. Zutritt ist dann nur noch mit Mitarbeiterausweis, Schlüssel oder programmierten Chips möglich.
  • Bitte planen Sie darüber hinaus für die kommenden Wochen den Abbau Ihrer Überstunden und zunächst bis zu 10 Tage Ihres Jahresurlaub ein. Bitte sprechen Sie diese Planung mit den jeweils zuständigen Bereichsleitern ab und melden Sie diese bitte per email an Frau Kienzle und an Kanzler Weik. Die Professorinnen und Professoren melden ihre Zeit- und Urlaubsplanung bitte im Laufe der Woche an Rektor Kaiser und an Frau Schad.
  • Selbstverständlich sind alle Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter sowie die Professor*innen außerhalb ihrer mit uns vereinbarten Urlaubszeiten und des Abbaus der Überstunden im Dienst.
    • Das bedeutet, dass Sie im üblichen Umfang zuhause oder/und von zuhause aus Ihrer Arbeit nachgehen werden und wir im Bedarfsfalle auf Sie zukommen und ggf. auch an die Hochschule kurzfristig bitten können/werden.
    • Es bedeutet auch, dass Sie regelmäßig Ihren Email-Eingang sichten, bitte möglichst rasch auf unsere Hinweise und Fragen sowie auf Anfragen unserer Studierenden reagieren.
    • Herr Weik wird mit den sensiblen Bereichen (IT, Gebäude, IaF, Personal, Rektorat, Telefon, etc.) eine funktionierende „Not-Versorgung“ vereinbaren.
  • Die Professor*innen und Studiengangkoordinator*innen bitten wir, sich schon jetzt mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, ihre Lehre nach dem 20.04.20 unter Umständen auch in anderer und/oder in verkürzter Form, etc. anbieten zu können, weil wir davon ausgehen müssen, dass der normale Lehrbetrieb auch am 20.04.20 noch nicht wieder aufgenommen werden kann. Wir wollen auf einen solchen Fall vorbereitet sein.
    • Das erfordert die Erarbeitung und Abstimmung von Konzepten. Dazu können und sollten wir die kommenden Wochen nutzen.
      • Auch für den Fall, dass der normale Lehrbetrieb auch am 20.04.20 noch nicht wieder aufgenommen werden kann, streben wir ein möglichst einheitliches – in jedem Falle aber ein miteinander abgestimmtes Vorgehen für alle an.
      • Bitte treffen Sie deshalb keine Entscheidungen und versenden Sie keine Regelungen an die Studierenden, die nicht mit dem Rektorat abgestimmt sind.
      • Gerne können Sie Ihren Studierenden über ILIAS in und für die kommenden Wochen geeignete Selbststudien- und Vorbereitungsangebote machen. Diese dürfen jedoch für die Studierenden nicht verpflichtend, sondern allenfalls empfehlend sein.
  • Die in unserem Drittmittelbereich (Forschung) Beschäftigten stimmen sich hinsichtlich ihres im Home-Office zu erledigen Arbeitsprogramms mit den Projektleitern ab, die Studiengangkoordinator*innen mit den Studiengangleiter*innen. Bitte verschriftlichen Sie Ihre Reglungen im Interesse einer möglichst hohen Verbindlichkeit.
  • Diese „Reduktion“ der Hochschule bedeutet auch, dass wir auf möglichst alle Veranstaltungen und Sitzungen an der HFR  - interne und solche mit externer Beteiligung – verzichten.
    • Die Professorinnen und Professoren werden wir in den nächsten Tagen darüber informieren, ob wir zum geplanten Zeitpunkt am kommenden Freitag, den 20.03.20 um 14 Uhr eine Dozentenkonferenz via Telefon durchführen und diese dann nur auf die unbedingt notwendigen Themen – insbesondere unsere Abstimmung zu den „CORONA-Maßnahmen“ beschränken werden. Ggf. leiten wir Ihnen mit der Entscheidung die notwendigen Einwahldaten zu.
    • Genauso werden wir die Mitglieder des Hochschulrats darüber informieren, ob die Sitzung am 06.04.20 stattfinden kann.
    • Für Ihre Abstimmungen untereinander empfehlen wir ebenfalls Telefonformate und werden Ihnen eine Handreichung zur Anmeldung und Einrichtung von Telefonkonferenzen zukommen lassen.
  • Wir werden bis auf weiteres auch nur noch unabdingbare Dienstreisen genehmigen und appellieren hinsichtlich der bereits genehmigten Dienstreisen an Ihre Vernunft und Ihre solidarische Verantwortung gegenüber den bereits mehrfach kommunizierten übergeordneten Zielen und Maßnahmen in unserem Land.
  • Die für laufende Forschungsprojekte verantwortlichen Professor*innen bitten wir, ihre Projektpartner und Zuwendungsgeber darüber in Kenntnis zu setzen, das durch diese Maßnahmen zumindest die empirischen Teile der Projektarbeiten sowie der direkte Austausch in Form von Meetings gestört werden wird. Bitte vereinbaren Sie selbst mit Ihren Partnern und Mitarbeiter*innen geeignete Formen und den Umfang der Projektfortführung und der Kommunikation unter diesen erschwerten Bedingungen.
  • Im Übrigen weisen wir Sie darauf hin, dass das Studierendenwerk den Mensa-Betrieb der HFR bis auf weiteres nicht wieder aufnehmen wird.

Lehrbeauftragte mehrweniger

Sehr geehrte Lehrbeauftragte der HFR,

ich hoffe, es geht Ihnen und Ihren Familien gut.

Wie Sie meinen Emails, der Presse und auch unserer Internetseite entnehmen konnten, mussten wir die Hochschule auf einen reduzierten Betriebsmodus herunterfahren.

Der offizielle Stand ist nach wie vor, dass der Studienbetrieb bis zum 19.04.20 ausgesetzt ist und der übliche Lehrbetrieb zum 20.04.20 wieder aufgenommen werden kann und soll.

Darauf bereiten wir uns vor.

Parallel dazu arbeiten die Kolleginnen und Kollegen daran, Teile ihrer Lehre und/oder unterstützendes Material für ihre Lehrangebote im Sommersemester in eine digitale Form zu bringen. Soweit dies keine für alle verpflichtenden, sondern unterstützende und anregende Angebote sind, können diese auch schon vor dem 20.04.20 an die Studierenden weitergeleitet werden. Das gilt grundsätzlich auch für Ihre Angebote.

Sollte der 20.04.20 als Starttermin nicht haltbar sein, ist davon auszugehen, dass wir dann auch Pflichtveranstaltungen – soweit möglich – in digitaler Form anbieten dürfen, müssen und werden, um unseren Studierenden das Sommersemester 2020 „zu retten“ und so zu vermeiden, dass sie durch die Folgen der CORONA-Pandemie u.U. ein ganzes Jahr verlieren.

Die bereits ergriffenen Maßnahmen und solche Überlegungen haben natürlich auch Auswirkungen auf Ihre Lehraufträge, auf Ihre berufliche und persönliche Zeitplanung und Ihre eingeplanten Einkünfte aus den Lehraufträgen. Um bei Ihnen Verunsicherungen soweit wir das können zu vermeiden, teilen wir Ihnen heute Folgendes mit:

  • Wir würden uns freuen, wenn auch Sie – und gerne auch bereits jetzt - daran arbeiten könnten, begleitendes Material und/oder Ihre Lehrangebote in eine Form zu bringen, die den Studierenden in digitaler Form zugänglich gemacht werden kann.
  • Sollten Sie dazu bereit und in der Lage sein, stimmen Sie sich bitte mit den jeweiligen Studiengangleiterinnen und –leitern und den Koordinatorinnen und Koordinatoren per email ab oder ggf. direkt mit den Professoren und Professorinnen, die Sie für den Lehrauftrag gewinnen konnten.
    • Die Kontaktadressen finden Sie hier.
    • und/oder hier.
    • Die Kolleginnen und Kollegen können Ihnen ggf. gerne auch Tipps (z.B. unseres Digitalisierungsbeauftragten) weiterleiten und in Einzelfällen eventuell punktuelle Unterstützung organisieren.
  • Selbstverständlich vergüten wir solche/Ihre Leistung auch dann im vereinbarten Umfang, wenn diese digital erbracht und/oder das Semester (weiter) gekürzt werden müsste.
    • Sollten Sie für die digitale Vorbereitung erheblichen und nachvollziehbaren Mehraufwand haben, können wir diesen in einem zuvor mit uns zu vereinbarenden Umfang zusätzlich vergüten.
    • Dagegen kann nicht erbrachte Lehrleistung nicht vergütet werden – auch dann nicht, wenn Sie diese unverschuldet nicht erbringen können.
  • Sollten Sie bereits jetzt absehen, dass die in Ihren Fächern vorgesehenen Prüfungen nicht in der dafür üblichen Form durchgeführt werden können, dann besprechen Sie das bitte ebenfalls mit den o.g. Kolleginnen und Kollegen, die sich ggf. durch entsprechende Anträge darum kümmern müssen/werden, für angestrebte Änderungen entsprechende Genehmigungen des Prüfungsausschusses zu erreichen.

Ich hoffe, damit zumindest ein wenig zu Ihrer Planungssicherheit beigetragen zu haben.

Selbstverständlich halten wir Sie über weitere Entscheidungen hinsichtlich des genauen Starts des Sommersemesters sowie die daraus folgenden organisatorischen Maßnahmen auf dem Laufenden.

Ihre Mitwirkung ist ein ganz wesentliche Bestandteil des Praxisbezugs unserer Ausbildung und für die Qualitätssicherung in der Lehre – auch und gerade in diesen ungewöhnlichen Zeiten.

Wir hoffen deshalb sehr, auch weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen zu dürfen.

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie bitte gesund !

Vielen Dank und herzliche Grüße

Bastian Kaiser

Studierende / Doktorandinnen u. Doktoranden / HiWis mehrweniger

Unsere Studierenden bitten wir, der HFR (zunächst bis zum 20.04.20) fernzubleiben.

  • Alle bereits terminierten Prüfungen werden ausgesetzt, Sie finden bis auf weiteres nicht statt!
  • Alle laufenden Projekt- und Abschlussarbeiten werden ab sofort unterbrochen, die vereinbarten Abgabefristen werden um die Zeit verlängert, die durch die Maßnahmen der Hochschule und/oder bis zum neuen Semesterbeginn verlorengeht. Für diese Fristverlängerungen sind keine Anträge an den Prüfungsausschuss notwendig.
    • Bitte stimmen Sie sich dazu möglichst bald (bitte nicht erst hinterher) mit Ihren betreuenden Professor*innen ab.
    • Als einzige Ausnahmen von dieser Unterbrechung lassen wir die Fortführung solcher Abschlussarbeiten zu, die die allerletzte (noch zu erbringende) Prüfungsleistung der jeweiligen Studierenden sind und die komplett von zuhause aus am Schreibtisch gemacht werden können.
      • Auch die Präsentationen bereits abgeschlossener Abschlussarbeiten können in Absprache mit den betreuenden Professor*innen in einer geeigneten Form durchgeführt werden, die ohne die gemeinsame Vorort-Präsenz der/des Studierenden, der Betreuenden und der eventuellen „Öffentlichkeit“ auskommt (Skype, TelKo, etc.)
      • In allen anderen Fällen bitten wir die betreuenden Professor*innen, erforderlichenfalls eine Modifikation der Aufgabenstellung mit den Studierenden zu vereinbaren, so dass die Arbeiten nach der Unterbrechung im dann noch verbleibenden (verlängerten) Zeitraum erfolgreich abgeschlossen werden können.
  • Online-Angebote: Es erreichen uns immer wieder verständliche Nachfragen, ob wir nicht online-Lehrangebote machen könn(t)en – am liebsten sofort. Selbstverständlich haben wir auch diese Option geprüft – schließlich wollen auch die Profs, die Lehrbeauftragten und alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (irgendwann) in Urlaub. Das hat die Landesregierung zunächst ganz – und erste gestern Abend durch eine neue Verordnung nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen. Dennoch ist weiterhin eine gewisse Zurückhaltung und Vorsicht geboten. Die Gründe dafür sind,
    • dass wir in diesen Zeiten nicht immer und nicht für alle Studierenden davon ausgehen können, dass sie auf jede derzeit denkbare und angedachte Form digitaler Angebote zugreifen können (aus technischen, familiären, örtlichen oder gesundheitlichen Gründen). Verpflichtende Angebote sind deshalb ausgeschlossen.
    • dass das (zurzeit oder grundsätzlich…) auch nicht alle Lehrbeauftragten leisten können.
    • dass solche Selbstlernangebote eine teilweise oder ganz andere Didaktik erfordern und zunächst gewissenhaft vorbereitet werden müssen. Mit dem Hochladen existierender Foliensätze ist es i.d.R. nicht getan.
    • dass wir alle nicht sicher sein können, tatsächlich am 20.04.20 mit dem Studienbetrieb beginnen zu können. Das hängt von der weiteren Entwicklung der CORONA-Pandemie ab – und von den weiteren behördlichen Vorgaben. Wir können und wollen den Studierenden nicht zuzumuten, dass das Semester am Ende insgesamt (beginnend von ersten digitalen Pflichtangeboten bis zur letzten Lehreinheit nach einer eventuellen weiteren Verschiebung) 25 oder mehr Wochen dauern könnte (ohne Prüfungen) und Sie alle sich immer auf dem Laufenden halten müss(t)en, was wann in welcher Form angeboten wird (nicht alles geht in digitaler oder/und in Selbstlernform). 2 
    • dass auch sichergestellt sein muss, dass unsere „Lösungen“ von den Akkreditierungsagenturen als hinreichend qualitätssichernde Umsetzung der Vorgaben unserer StuPOs anerkannt werden. Wäre das nicht der Fall, hätten Sie am Ende eines erfolgreich absolvierten „Notsemesters“ eventuell nicht die erforderlichen 30 ECTS zusammen. Auch das wollen wir unbedingt vermeiden.

Im Übrigen zeigt sich seit Anfang der Woche, dass es wegen der Überlastung der Netzte und Online-Plattformen zunehmend schwer wird, technisch stabile Voraussetzungen zu bieten.

Eine für uns alle unangenehme Streckung des Semesters wollen wir möglichst verhindern. Wie uns das gelingen kann - und wie unser Plan B aussehen könnte -, falls der 20.04.20 nicht zu halten sein wird (und uns die Landesregierung dann hoffentlich möglichst große Freiheiten für das weitere Verfahren gibt…), werden wir im Professorenkreis erörtern. Noch hoffen wir aber alle, dass es am 20.04. wieder losgehen wird.

Freiwillige, unterstützende Angebote für Ihr Selbststudium und zu Ihrer persönlichen Vorbereitung des (dann vermutlich gedrängteren, verkürzten) Sommersemesters können die Kolleg*innen durchaus machen und Ihnen per email oder ILIAS anbieten. Auch darüber werden wir im Kollegium reden.

Checken Sie deshalb bitte regelmäßig Ihren email-Eingang!

Ohne ausdrückliche Genehmigung des Ministeriums (und da müsste ggf. eine bundesweite Regelung her…) und einer ausdrücklichen Zustimmung der Akkreditierungsagenturen sowie aller Hochschularten können und wollen wir unsere StuPO-Vorgaben (Anteile Präsenzlehre, workload, Prüfungs- und Lehrformen, etc.) nicht zu offensiv und zu kreativ interpretieren und voreilig verändern. Das könnte dann z.B. dazu führen, dass Sie mit einem solchen BcAbschluss keine (dreisemestrigen) Master studieren dürfen, einige Arbeitgeber ihn nicht anerkennen, etc.

Das ist der heutige Stand und gilt nur so lange auch die rechtlichen Rahmenbedingungen auf dem heutigen Stand bleiben. Aber auch die Lage der behördlichen Vorgaben ändert sich zurzeit täglich. Bleiben Sie deshalb bitte aufmerksam und checken Sie Ihre Emails. 3  Im Übrigen sind Sie auch in diesen herausfordernden Zeiten „nicht zum Nichtstun verurteilt“ – auch dann nicht, wenn Sie sich bitte für eventuelle kurzfristige Angebote der Hochschule bereithalten.

Außer dem Selbststudium (auch bereits studierter Inhalte und Fächer) bieten sich andere wertvolle Aktivitäten an:

So suchen manchen Kommunen Freiwillige für die Betreuung der Kinder, deren Eltern unbedingt für uns alle arbeiten müssen.

Es sollten möglichst nicht alle älteren Menschen in Ihrer Nachbarschaft und Ihrer Familie einzeln einkaufen gehen – vielleicht können Sie da helfen.

Einige Pflegeinrichtungen suchen bereits dringend Aushilfskräfte und Apotheken Fahrer*innen für den Bringdienst wichtiger Medikamente.

Manche Geflüchtete, die bei uns Zuflucht gesucht und gefunden haben sind mit der aktuellen Situation noch überforderter als wir – manchmal einfach nur sprachlich.

Und auch der eine oder die andere internationale Studierende unserer Hochschule befindet sich noch im Land und ist in diesen Tagen ganz auf sich alleine gestellt.

Schließlich machen sich viele Landwirte wegen der Versorgung des Viehs und/oder der bevorstehenden Ernten große Sorgen: in den nächsten Wochen ist nicht mit den bewährten Erntehelfern aus Rumänien, Bulgarien, Polen und anderen Ländern zu rechnen.

Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer im Kammerbezirk der IHK Reutlingen benötigen aktuell personelle Unterstützung. Die IHK Reutlingen hat daher kurzfristig ein Portal entwickelt, um Freiwillige, besonders auch Studierende, die gegen Bezahlung oder unentgeltlich Unternehmen in der Region unterstützen möchten, mit interessierten Betrieben in Kontakt zu bringen. Link zum Portal: www.ihkrt.de/schnellehilfe 

Das Hospital zum Heiligen Geist Rottenburg sucht freiwillige Helferinnen und Helfer. Sie sind nicht in der körperlichen Pflege eingesetzt – Aufgaben könnten bspw. sein:

  • Malen und basteln sowie handwerkliche Tätigkeiten und leichte Gartenarbeiten
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, z. B. kochen und backen
  • Essen und Getränke eingeben
  • Anfertigen von Erinnerungsalben
  • Musik hören, musizieren und singen
  • etc.

Folgende Schichten sind vorgesehen: 
Täglich von (Montag – Sonntag)
8:00 Uhr – 13.30 Uhr 
13:30 Uhr – 19:00 Uhr 
Kontaktdaten:
beratungsstuetzpunkt@hv.rottenburg.de  
Tel. 07472/9876-153      
www.hospitalstiftung-rottenburg.de

 

Bitte seien oder werden Sie dennoch nicht leichtsinnig!

Anfängliche Thesen, dass junge Menschen fast immer von einem harmlosen Infektionsverlauf ausgehen dürfen, werden durch die Tatsachen z.B. in Italien leider jeden Tag widerlegt!

Und bitte halten Sie sich an die behördlichen Vorgaben – auch dann, wenn es Ihnen persönlich uneingeschränkt gut geht.

Seien Sie versichert, dass wir mit Hochdruck an Lösungen und Eventualplänen arbeiten und dabei vor allem die Interessen unserer Studierenden im Blick haben. Aber auch das machen wir mit einem deutlich reduzierten Personalstamm. Für uns alle ist eine solche Lage neu. Wir lernen täglich dazu, versuchen uns mit anderen abzustimmen, haben ständig neue – sich manchmal widersprechende Vorgaben zu beachten und dann vermeintlich gut überlegte Pläne zu verändern oder ganz hintenanzustellen – auch private und persönliche. Das wird Ihnen auch mit Ihren Jobs, mit Ihren Praktika, Ihren Urlaubsplänen so gehen. Wir können das leider nicht verhindern.

Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.

Wir setzen damit eine für alle einheitliche Regelung um, um nach Überwinden der Krise wieder möglichst rasch und ohne viele Einzelfallentscheidungen in einen für alle verbindlichen Arbeitsmodus zu finden. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.

  • Auch unsere Doktorandinnen und Doktoranden bitten wir, sich mit Ihren betreuenden Professor*innen darüber abzustimmen, was unsere Maßnahmen für Ihr Promotionsvorhaben bedeuten und ob es bereits allgemeine Regelungen der Fakultäten gibt, bei denen Sie als Promovierende angemeldet sind. Bitte informieren Sie ggf. in schriftlicher Form und in Abstimmung mit Ihren Betreuer*innen die jeweiligen Promotionsausschüsse über erforderliche Änderungen.
  • Studierende, die derzeit einen HiWi-Vertrag haben, stimmen sich bitte mit den jeweiligen Professoren über die Erfüllung, die Unterbrechung oder das Aussetzen des Vertragsverhältnisses unter den gegeben Umständen ab. Bitte informieren Sie bei Änderungen immer auch Frau Kienzle.
  • Wir sind uns darüber im Klaren, dass die derzeit erforderliche Maßnahmen auch dazu führen (können), dass Sie eventuell andere Termine nicht halten können – zum Beispiel den vereinbarten Beginn Ihrer Praxissemester, bereits geplante Auslandsreisen, Ferienplanungen etc.
    • Soweit wir das beeinflussen können und wir damit nicht zu Nachteilen bei anderen beitragen, versuchen wir darauf Rücksicht nehmen – z.B. prüfen wir, ob wir in diesem Jahr von der vorgegeben Dauer des Praxissemesters abrücken können.
    • Umgekehrt werden wir uns bemühen, auf Änderungen einzugehen, die sich für Sie durch Maßnahmen Dritter ergeben – z.B. durch die Absage bereits vereinbarter Praktika oder Themen vereinbarter Abschlussarbeiten. Bitte informieren Sie in solchen Fällen immer möglichst unmittelbar die jeweiligen Stellen an der Hochschule.
    • Mit der Bibliotheksleitung werden wir Regelungen abstimmen, damit fällige, nun aber nicht mögliche Bücherrückgaben nicht zu Mahngebühren führen.
    • Dennoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass Ihnen keinerlei persönliche Nachteile entstehen werden. Das ist der allgemeinen Lage geschuldet und bedauern wir sehr.

Generelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19) und zur Lage in Baden-Württemberg mehrweniger

Die unten beschriebenen Maßnahmen dienen vor allen Dingen dazu, die Ausbreitung des Coronavirus so gering wie möglich zu halten. Bisher schätzt das Robert-Koch-Institut das Risiko der Bevölkerung als mäßig ein. Mit unseren Regelungen möchten wir dazu beitragen.

Vorsorge und Empfehlungen mehrweniger

Des Weiteren bitten wir Sie alle Möglichkeiten zur Prävention zu beachten und weisen Sie auf die gängigen Hygienemaßnahmen erneut hin:

  • Händewaschen
  • Händeschütteln vermeiden
  • nicht in die Hand niesen
  • Abstand halten
  • regelmäßiges Lüften
  • weitere Hygienetipps

Bei Fragen zum Coronavirus können Sie sich auch an die Telefon-Hotline des Landesgesundheitsamtes (0711 904-39555) wenden.

Wir werden Sie zeitnah über die neuesten Entwicklungen informieren.