Aktuelle Projekte im Forschungsschwerpunkt Management und Entwicklung Ländlicher Räume

Schafe im Weinberg - W3: Win-Win im Weinberg – innovatives, ökologisches und ökonomisches Weinbergmanagement mit extensiver Schafbeweidung [W3: Win-Win]mehrweniger

Logo: Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, Foto: Weidende Schafe im Weinberg

Projektförderer:

  • Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg (am Ministerium für Umwelt, Klima & Energiewirtschaft),
  • Musella-Stiftung / Freiburg und
  • Heidehof Stiftung / Stuttgart.

Laufzeit:

01.04.2019 bis 31.01.2023

Projektträger:

Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)

Projektpartner:

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Institut für Biologie II ( Prof. Dr. Michael Scheerer-Lorenzen ),
  • Fakultät für Umwelt & Natürliche Ressourcen (Prof. Dr. Alexandra Klein) und
  • Staatliches Weinbauinstitut Freiburg (Dr. Dr. Rolf Steiner & Dr. Michael Breuer).

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Rainer Luick (HFR)

Projektmitarbeiter/innen:

Nicolas Schoof (HFR)

Beschreibung:

Der Weinbau ist eine relativ intensiv geführte Sonderkultur. So erbringen Rebkulturen in aller Regel auch nur sehr geringe ökologische Leistungen. Durch den hohen Maschineneinsatz und die intensive Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist der Lebensraum Weinberg aus Naturschutz- und Biodiversitätssicht insgesamt eher problematisch einzuschätzen.

Für den Winzer ist u.a. die Begleitvegetation, also die Pflanzen, die zwischen und unter den Kultupflanzen wachsen, eine ständige Herausforderung. Einerseits sind diese Begleitpflanzen Voraussetzung für Biodiversität anderseits konkurrieren sie mit den Reben um Nährstoffe, Wasser und Raum. Der Winzer beseitigt die Vegetation daher mehrmals im Jahr mit Herbiziden, einem Mulchgerät und/oder durch Bodenfräßen. Für die meisten von Pflanzen abhängigen Lebewesen, wie z.B. für Insekten und Spinnen, ist eine solche Umgebung damit kein geeigneter Lebensraum.

In unserem Projekt wollen wir evaluieren und zeigen, (1) ob durch den Einsatz von Schafen die Begleitvegetation kurz gehalten und (2) somit auch der Herbizid- und Maschineneinsatz zurückgefahren werden kann. Zudem wollen wir erfassen, (3) ob Schafe die Beseitigung von Stockaustrieben übernehmen können und (4) ob sie auch für die Entblätterung der Traubenzone tauglich sind. Sie könnten in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten also insgesamt zur Arbeitseinsparung beitragen. Wir werden weiterhin untersuchen, (5) ob Schafe im Weinberg prinzipiell das Bodenleben und den Humusaufbau fördern und (6) die Biodiversität im Weinberg insgesamt unterstützen. Natürlich sind die Nutztiere auch potentielle Lieferanten von Wolle und Fleisch, weshalb wir (7) die praktischen und ökonomischen Implikationen dieser möglicherweise interessanten Doppelnutzungsstrategie untersuchen wollen, z.B. ob dies auch im Weinverkauf gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Voraussetzung ist, dass die Arbeitsabläufe der Weinbergsbewirtschaftung an die Beweidung mit Schafen angepasst werden. Umgekehrt sind die Haltungserfordernisse der Schafe an den Anforderungen des Weinbaus auszurichten. Dazu müssen aber die Arbeitsabläufe der Weinbergsbewirtschaftung an die Beweidung mit Schafen angepasst werden und umgekehrt sind die Haltungserfordernisse der Schafe an den Anforderungen des Weinbaus auszurichten!

Bislang gibt es keine Informationen und Empfehlungen für Winzer zur Schafhaltung in Weinbergen und vor allem keine systematische wissenschaftliche Analyse der genannten Parameter. In einem mehrjährigen Praxistest auf mehreren Versuchsparzellen im Breisgau mit verschiedenen Reberziehungsformen wird das Forschungsvorhaben ökologische und ökonomische Grundlagen dieser Doppelnutzungsform erforschen und den Praktikern vermitteln.

Wettbewerbsfähige ländliche Räume: Die Rolle von Unternehmertum in Iran und Deutschlandmehrweniger

Logos: Baden-Württemberg STIPENDIUM; Baden-Württemberg Stiftung

Projektträger:

Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus, ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung

Laufzeit:

01.09.2017-31.12.2019

Projektverantwortung:  

Prof. Dr. Heidi Megerle

Projektpartner:  

Universität Teheran, College of Agriculture and Natural Resources, Campus Karaj, Iran

Projektmitarbeiter/innen:  

Marlis Wurster

Beschreibung:

Hauptsächlich sollen umsetzungsfähigen Handlungsoptionen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität ländlicher Räume in Baden Württemberg und im Iran erarbeitet werden.
In beiden Ländern unterliegt der ländliche Raum starken Veränderungsprozessen bedingt durch (Binnen-) Migration, demographischen Wandel sowie Auswirkungen des Klimawandels. Gleichzeitig werten neue Ökosystemdienstleistungen zur Klima- und Hochwasserregulierung, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Tourismus und Naherholung ländliche Räume auf. Durch den wechselseitigen Austausch von Studenten und deren Erhebung von Risiken und Chancen der Untersuchungsgebiete sollen die bestehenden Kontakte intensiviert und ein fachlicher Austausch etabliert werden. Gegen Ende der Projektlaufzeit ist eine gemeinsame Abschlussveranstaltung in Rottenburg mit Reflexionsworkshop für die Studierenden, Diskussion und  öffentlicher Konferenz geplant, die zu einer zukünftigen, nachhaltigen Kooperation mit dem Iran führen soll.  

Über den Projektträger:

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifizierten Studierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs vergeben. www.bw-stipendium.de 

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus
Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt. 

Die Baden-Württemberg Stiftung
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de 

Baden-Württemberg-STIPENDIUM
The Baden-Württemberg-STIPENDIUM supports the international exchange of students and vocationally qualified people. Since 2001, it has enabled more than 20,000 young people from Baden-Württemberg to gain experience abroad and allowed scholarship holders from other countries to visit Baden-Württemberg. Approximately 1,500 young people receive a Baden-Württemberg-STIPENDIUM each year. www.bw-stipendium.de 

Baden-Württemberg-STIPENDIUM for University Students – BWS plus
With the Baden-Württemberg-STIPENDIUM for University Students – BWS plus, the Baden-Württemberg Stiftung supports innovative joint projects between universities from Baden-Württemberg and their international partners. The programme, which is endowed with approximately 1.2 million euros annually, was announced for the first time in 2011. Since then, more than 70 BWS plus projects have been supported at universities in Baden-Württemberg.

Baden-Württemberg Stiftung
The foundation Baden-Württemberg Stiftung is committed to creating a vibrant Baden-Württemberg worth living in. It paves the way for cutting-edge research, diverse educational activities and responsible interactions with our fellow human beings. The Baden-Württemberg Stiftung is one of the major operational foundations in Germany. It is the only one that invests exclusively and non-partisanly in the future of Baden-Württemberg – and thus in the future of its citizens. www.bwstiftung.de 

Link:      

Urwälder in Rumänienmehrweniger

Logo: DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Virgin & Old Growth Forests in Romania – Safeguarding European Biodiversity Heritage [OldGroFoRo]

Projektträger:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Laufzeit:

01.04.2017 – 31.01.2019

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Rainer Luick, Prof. Stefan Ruge

Projektpartner:

Stiftung Euronatur / Radolfzell Transilvania University of Brasov / Faculty of Forestry - Romania

Koordination:

Matthias Schickhofer

Beschreibung:

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Rainer Luick ein Forschungsvorhaben, das sich beginnend im Jahr 2017 und bis 2019 laufend mit der Inventarisierung von Urwaldreservaten in Rumänien beschäftigt. Weniger als 1% aller europäischen Wälder vermitteln noch ihr ursprüngliches Aussehen und ihre faszinierende biologische Vielfalt. Der Großteil aller noch erhaltenen großflächigen europäischen Urwälder (außerhalb von Russland) liegt im Karpatenbogen und hier in erster Linie in den rumänischen Karpaten. Dort gab es noch um das Jahr 2000 geschätzt 200.000 ha Wälder mit sehr unterschiedlichen Waldtypen, die über Jahrtausende ohne Nutzungseinfluss waren, bzw. nur marginale Spuren historischer Nutzungen aufweisen (so genannte “Quasiurwälder”). Mit dem EU Beitritt und dem Engagement von ausländischen Holzkonzernen, die überwiegend aus Österreich und Deutschland stammen, sind diese Urwaldflächen auf vermutlich schon weniger als 150.000 ha geschrumpft. Massive illegale und auf zweifelhafte Weise “legalisierte” Einschläge, aber auch ein vielfach nur in der Theorie bestehender Schutzstatus, sind die Ursachen.

Die bis Dezember 2016 amtierende Übergangsregierung hat zwar noch die gesetzlichen Verbesserungen für einen umfassenden Schutz der Urwälder auf den Weg gebracht. Alle Urwälder sind jetzt zwar prinzipiell geschützt, aber erst, wenn diese in einen nationalen Katalog aufgenommen sind. Für eine Listung im “Urwaldkatalog” müssen die Urwaldstandorte nach einem standardisierten Verfahren erfasst und in Verbindung mit einem wissenschaftliche fundierten Gutachten an die zuständigen Behörden und Ministerien gemeldet werden. Zwar gibt es in Rumänien kompetente Forstwissenschaftler, allein es fehlen die Mittel, um diese Inventur zügig durchzuführen. Mit den Mitteln der DBU können nun in den kommenden beiden Jahren Urwaldreservate im Umfang bis zu 20.000 ha untersucht und inventarisiert werden.

Die Koordinierung liegt bei Prof. Dr. Rainer Luick und Prof. Stefan Ruge; die eigentlichen wissenschaftlichen Arbeiten werden von Experten in Rumänien durchgeführt. Als Koordinator ist Matthias Schickhofer, ein europaweit anerkannter Experte zu Urwaldfragen mit Sitz in Wien zuständig.

Mittlerweile kartieren und dokumentieren mehrere Teams rumänischer Wissenschaftler Waldgebiete, die nach den nationalen Kriterien potentielle Urwaldschutzgebiete sind. Auf Grundlage der Studien, die in enger Kooperation mit dem rumänischen Ministerium für Umwelt erstellt werden, wird es dann hoffentlich möglich sein, diese letzten europäischen Wälder langfristig zu sichern.

Ein Fokus in der Kampagne 2017 waren Waldgebiete in den südlichen Fogarascher Alpen. Während in den Hochlagen der Gebirge schon seit sehr langer Zeit oft eine traditionelle Weidewirtschaft betrieben wird, wurden die steilen Täler kaum oder gar nicht erschlossen. Dort sind an beiden Hangflanken und auch entlang der Flüsse großflächigeWald- Wildnisgebiete erhalten geblieben. Besonders spektakulär sind die Wildnistäler Boia Mica und Laitei. Leider sind diese Urwaldgebiete - wie viele andere auch -derzeit nicht wirksam geschützt und Holzeinschlag, der in Rumänien in aller Regel in großflächigem Kahlschlag erfolgt - könnten jederzeit stattfinden. Gutachten, die im Rahmen des Projektes erstellt werden, sollen nun den Weg zu einer Unterschutzstellung ebnen.

Eine große Hilfe bei den Arbeiten ist die räumliche Orientierung mittels Drohnen, die für das Forschungsprojekt beschafft wurden. Es ist faszinierend, wie die Drohnen selbst in einem dichten Waldbestand in einem engen Lichtschacht aufsteigen können und aus bis zu 500 m Höhe spektakuläre Aufnahmen über diese letzten europäischen Urwälder ermöglichen. So können sogar problemlos die Baumhöhen bestimmt werden und Einblicke in den Mikrokosmos der Kronenregionen der bis zu 60 m hohen Bäume ermöglicht; Lebensräume, die vom Boden nicht beurteilt werden können.

Wildpflanzenressourcen und ihre ökonomische / regionalwirtschaftliche Relevanz im Pharma- und Kosmetiksektor [PharmaHerbs] mehrweniger

Wild plants and their economic significance for phytopharmaceuticals and nature cosmetics

Projektträger:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Laufzeit:

01.01.2017 – 31.12.2018

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Rainer Luick

Projektpartner:

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Fakultät für Umwelt & Natürliche Ressourcen / Prof. Dr. Albert Reif, Tennenbacherstr. 4, 79085 Freiburg im Breisgau
  • University of Agricultural Sciences and Veterinary Medicine Cluj-Napoca (USAMV) / Dr. Florin Pacurar, Calea Mănăștur 3-5, Cluj-Napoca 400372, RO
  • University College London (UCL) / School of Pharmacy / Prof. Dr. Michael Heinrich, 29-39 Brunswick Square, London, WC1N 1AX, UK

Projektmitarbeiter/innen:

  • M.Sc. Anja Zur Loye,
  • M.Sc. Joana Sucholas

Beschreibung:

Das Forschungsvorhaben adressiert die Thematik von Wildpflanzenressourcen und ihre ökonomische / regionalwirtschaftliche Relevanz im Pharma- und Kosmetiksektor

Gegenstand des Vorhabens ist im Detail:

  • Die Analyse und Darstellung der Marktrelevanz von Wildsammlungen von Pflanzen aus Extensivgrünland einschließlich der ökologischen, sozio-ökonomischen und sozio-strukturellen Rahmenbedingungen in wichtigen Sammelgebieten.
  • Die Darstellung beispielhafter Wertschöpfungsketten (value chains) bei der Nutzung von Wildpflanzenressourcen als Grundlage für pharmazeutische und kosmetische Produkte.
  • Die Ableitung regionalwirtschaftlicher Potentiale und möglicher Synergien (u.a. nachhaltige Nutzung über hochwertige Produkte, Teilhabe der Flächenbewirtschafter und Erhaltung ökologisch wertvoller Lebensräume der Ressourcennutzung und – der Gefährdung von Pflanzen durch Wildsammlungen).
  • Die Bereitstellung von Informationen und Handlungsempfehlungen für Branchenunternehmen (in Bad.-Württ.) als Grundlage für die Entwicklung unternehmerischer Strategien.

Mit wachsender ökonomischer Bedeutung sind Pflanzen aus Wildsammlungen begehrte und nicht zu ersetzende Rohstoffe für die Herstellung von Arzneimitteln, hochwertiger Kosmetika, Nahrungsergänzungsmitteln und auch für Naturfarben und Lacke. Allein das deutsche Marktvolumen für Phytopharmaka (Heilmittel aus Pflanzen) und Naturkosmetika beträgt aktuell ca. 4 Mrd. € jährlich (Tendenz wachsend) . Beim Import von Heil- und Aromapflanzen steht Deutschland im weltweiten Vergleich an 4. Stelle; beim Export bemerkenswerterweise an 3. Stelle. Am europäischen Markt für Phytopharmaka haben deutsche Unternehmen einen Anteil von rund 50%. Auch in Baden-Württemberg gibt es zahlreiche traditionsreiche, meist klein– bis mittelständisch strukturierte Unternehmen, die im Segment hochwertiger Arzneien und Kosmetika auf Basis von Wirkstoffen natürlicher Pflanzen aktiv sind – etliche agieren sogar global.

Doch viele Heilpflanzen und ihre Lebensräume werden immer seltener. Sowohl die Beschaffung (Mengen) als auch die Qualität dieser Pflanzen aus Wildsammlungen (Inhaltsstoffe) werden daher zunehmend kritische Faktoren für die Unternehmen der Phytopharmaka- und der Naturkosmetikbranche. Generell sind folgende Entwicklungen festzustellen:

  • Der ständig steigende Bedarf führt zu immer intensiveren und sich geographisch ausdehnenden Wildsammelaktivitäten; gleichzeitig nehmen viele Lebensräume mit Vorkommen von Wildpflanzen drastisch ab, bzw. die Ressourcen werden zunehmend übernutzt.
  • Es wird versucht, mengen- und umsatzrelevante Pflanzen durch landwirtschaftlichen Anbau zu kultivieren, bzw. die Wildarten durch Züchtung an Kulturbedingungen zu adaptieren.
  • Bei vielen wirtschaftlich relevanten Pflanzen ist es bislang nicht gelungen, diese Pflanzen in Kultur anzubauen, bzw. der ökonomische Aufwand ist zu hoch und die Qualitäten (Inhalts-und Wirkstoffe) sind unbefriedigend.

Die Thematik der Ressourcenbewirtschaftung von natürlichen Ökosystemen mit Vorkommen von wichtigen Pflanzen für Pharmazie und Naturkosmetik ist also weitaus mehr als ein reines Naturschutzthema. Die WELEDA AG, Schwäbisch Gmünd, wird das Vorhaben durch Expertise, die Bereitstellung von Daten und durch Logistik für einen geplanten Expertenworkshop unterstützen. 

Miteinander forschen, voneinander lernen: Austausch in Forschung und Lehre zwischen der UENR in Ghana und der HFR in Baden-Württemberg mehrweniger

Logos: Baden-Württemberg STIPENDIUM, Baden-Württemberg Stiftung

Researching together, learning from each other: Exchange in research and teaching between UENR, Ghana and HFR, Baden-Württemberg, Germany

Projektträger:

Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus, ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung

Laufzeit:

1.11.2016-31.10.2019

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Steffen Abele, Hochschule für Forstwirtschaft

Projektpartner:

University of Energy and Natural Resources (UENR), Sunyani, Ghana

Projektmitarbeiter/innen:

B.Sc. Nina Schäfer

Beschreibung:

Das Oberziel des Projektes ist die Kooperation zwischen der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der University of Energy and Natural Resources in Sunyani, Ghana. Dabei soll auf der Basis dieses Projekts eine langfristige Zusammenarbeit insbesondere im Bereich der gemeinsamen Forschung und des Austauschs in der Lehre entstehen.
Dieses Ziel soll durch ein Modell aus eng miteinander verbundenen Projektsäulen erreicht werden. Die drei Säulen sind Forschungsprojekte Studierender (Bachelor- und Masterarbeiten), der Austausch von Lehrenden zwischen den zwei Hochschulen, sowie die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprioritäten und –projekte. Die Fachgebiete, auf denen sich das Projekt und seine Säulen inhaltlich bewegen, sind Energie und Energiemanagement, Wassermanagement und Landwirtschaft.

The overall objective of the project is the cooperation between the University of Applied Forest Sciences (hereinafter HFR) in Rottenburg, Germany, and the Sunyani University of Energy and Natural Resources (UENR) in Ghana. The present project will help establish long-term relations and eventually lead to a sustained cooperation and to further joint research and teaching projects in particular.
The overall objective of the project will be achieved through a tightly coupled multi-pillar scheme of student research projects, through the exchange of teaching staff and the development of common research priorities and projects. To achieve this objective, the priority research areas, or pillars, of the project are: Energy and Energy Management, Water Management and Agriculture.

Über den Projektträger:

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifizierten Studierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs vergeben. www.bw-stipendium.de 

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus
Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt.

Die Baden-Württemberg Stiftung
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de 

Nutzung von Maisfeldern durch Vögel im Sommer und Herbstmehrweniger

Maisfeld mit Fangnetz

Use of maize fields by birds in summer and autumn

Laufzeit:

2016-2018

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Thomas Gottschalk

Projektpartner:

  • Vogelwarte Helgoland,
  • Vogelwarte Radolfzell,
  • Beringungszentrale Hiddensee

Projektmitarbeiter/innen:

  • Angelina Mattivi,
  • VogelberingerInnen aus ganz Deutschland

Beschreibung:

Auf etwa 7,2 % der Gesamtfläche Deutschlands wird Mais angebaut. Unklar ist welchen Wert Maisfelder für die Biodiversität besitzen. Um dies herauszufinden, sollen am Beispiel der Vögel in unterschiedlichen Regionen und Landschaften Deutschlands Vogeldichten in Maisfeldern ermittelt werden. Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe von standardisierten Netzfängen an möglichst unterschiedlichen Standorten in Deutschland zu ermitteln, welche Vogelarten sich zwischen Juli und Oktober mit welchen Individuenzahlen im Mais aufhalten. Hierbei wird der Landschaftskontext, der für Unterschiede in der Vogeldichte eine Rolle spielen könnte, berücksichtigt. Wichtiges Ziel ist ebenso, Aussagen zur Nutzungsdauer und Fitness von Vögeln in Maisfeldern treffen zu können. In 2016 haben sich mehr als zehn Vogelberinger und Beringerinnen aus ganz Deutschland an dem Projekt beteiligt.

About 7.2 % of Germany’s territory is used for the cultivation of maize. The value of maize fields for biodiversity has rarely been investigated. Therefore, we intend to sample bird densities in different regions and landscapes within Germany. The aim of the project is to find out the number of bird species and individuals present in maize fields by standardized mist-netting between July and October. Landscape matrix effects will be considered as they might responsible for differences between recorded bird abundances. Furthermore, we investigate the duration and fitness of birds resting in maize fields. In 2016, more than ten people from different regions within Germany has been taken part in this ongoing project.

Downloads: 

Projektunterstützung durch:

  • Deutsches Maiskomitee (2016)
  • Deutsche Ornithologen Gesellschaft e.V. (2017)

Wissensdialog Nordschwarzwald [WiNo] – ein Reallabor Projekt. Der Nationalpark Schwarzwald als Katalysator einer regionalen Nachhaltigkeitstransformationmehrweniger

Projektträger:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK)

Laufzeit:

01. Januar 2018 – 31. Dezember 2019

Projektverantwortung:

  • Prof. Dr. Barbara Koch (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Bachinger (Themenbereich waldbasierter Gesundheitstourismus)

Projektpartner: 

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)
  • Nationalpark Schwarzwald
  • Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord
  • Nationalparkregion Schwarzwald e.V.

Projektmitarbeiter/innen:

Hannes Rau, M.Sc. (Themenfeld waldbasierter Gesundheitstourismus)

Beschreibung:

Das Forschungsprojekt „Wissensdialog Nordschwarzwald“ (WiNo) ist gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) und wird von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Universität Freiburg gemeinsam bearbeitet. Nach Abschluss der ersten Projektperiode (2015-2017) werden seit 2018 drei auserwählte Themenfelder bis zum Ende der zweiten Förderphase im Dezember 2019 gefördert. Darunter ist das Thema „waldbasierter Gesundheitstourismus“, das an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg unter der Leitung von Frau Prof. Monika Bachinger bearbeitet wird.

In der ersten Phase wurden in diesem Themenfeld positive Effekte von Wäldern auf die physische, psychische und soziale Gesundheit analysiert und nachfrageseitige Bedürfnisse als auch angebotsbezogene Chancen im Schnittbereich von Tourismus, Wald und Gesundheit erforscht. Konkrete Maßnahmenideen wurden mit Forschungs- und Praxispartnern und Akteuren aus der Nationalparkregion Schwarzwald gesammelt. Aufgrund der großen Unterschiede bei der touristischen Nachfrage und Angebot als auch in Bezug auf die landschaftliche Vielfalt der Projektregion wurden verschiedene „Erlebnisräume“ abgegrenzt (siehe Karte 1).

Während der laufenden Phase des Projektes sollen auf Basis der Forschungsergebnisse und Umsetzungsideen weitere Impulse in Richtung einer Verstetigung gesetzt werden, die auch über die Dauer der Reallaborprojekte hinaus Wirkung in der Region entfalten. Dazu sind drei Arbeitsschritte vorgesehen. Schritt eins bezieht sich auf die Vervollständigung von touristischen Produktideen: in der ersten Förderphase wurden im Rahmen einer prototypischen Veranstaltung nur in einer der vier Erlebnisräume der Region Produktideen gesammelt; somit wurde auch nur ein Teil der relevanten Stakeholder einbezogen. In der Folgephase des Projektes wird der entwickelte methodische Ansatz nun flächendeckend in den drei fehlenden Teilregionen angewandt. Auf Basis des dann vorhandenen Pools an Ideen werden Produktvorschläge mit konkretem Umsetzungswillen ausgewählt. Für diese Ideen werden durch studentische Teams im Rahmen eines Forschenden-Lernen-Ansatzes umsetzungsreife Konzepte, z.B. Businesspläne entwickelt. Die einzelnen Schritte werden im Folgenden weiter detailliert:

  • Schritt 1: Systematische Vervollständigung der Produktideen: Im Rahmen einer regionalen Workshopreihe wurden konkrete touristische Produktideen gesammelt, die den Wald und seine gesundheitsfördernden Wirkungen als zentrale Aspekte aufgreifen und für Besuchende als auch Einwohner in Wert setzen. Auf diese Weise konnten eine Vielzahl regional verankerter Ideen gewonnen werden, die die große landschaftliche Vielfalt und breite Angebotspalette im Naturtourismus aller vier Teilgebiete der Nationalparkregion widerspiegelt. Insgesamt wurden drei regionale Workshops durchgeführt. Workshop 1 (Teilgebiet 3 „Höhenlagen“): 11.07.2017 in Baiersbronn Workshop 2 (Teilgebiet 4 „Nationalpark“): 22.3.2018 im Nationalparkzentrum Ruhestein Workshop 3 (Teilgebiet 1 „Rheinebene & Vorberge“ und 2 „mittlere Lagen und Täler“): 09.04.2018 in Bühlertal.
  • Schritt 2: Auswahl von Ideen mit konkretem Umsetzungswillen: Eine Jury bewertete die eingereichten Ideen anhand von Kriterien des Design-Thinking-Ansatzes. Stimmberechtigt waren dabei der Nationalpark Schwarzwald, der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, die Nationalparkregion Schwarzwald e.V., die HS Rottenburg sowie die Uni Freiburg. Die Bewertungskriterien waren die Wünschbarkeit, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Produktideen. Insgesamt wurden 13 Ideen bewertet, die über die Errichtung eines Naturlabyrinths, einer Schwarzwaldhochzeit bis hin zu Nutzung von Heuhütten für Übernachtungen reichten. Insgesamt wurden sechs der touristischen Produktideen zur weiteren Bearbeitung ausgewählt.
  • Schritt 3: Herstellen der Umsetzungsreife: Die sechs besten Produktideen wurden von Studierendenteams der Studiengänge NAREM und Forstwirtschaft zur Umsetzungsreife weiterentwickelt. Dies erfolgte im Sommersemester 2018 durch vier Teams und im Wintersemester 2018/10 durch zwei Teams. Im Sommersemester 2018 nahmen 15 Studierende teil, die Konzepte zu den Themen „Naturlabyrinth“, „Kurwald“, „Ein Tag wilder“ und „Heuhütten“ entwickelten. Im zweiten Durchlauf im Wintersemester 2018/2019 erstellten die Projektgruppen Maßnahmenkonzepte, welche das Atmen von gesunder Waldluft sowie das Thema Stressmanagement für Mitarbeiter aufgreifen. 

Insgesamt verfolgt das Projekt in seiner Verlängerungsphase eine zweifache Zielsetzung. Einerseits sollen einige der im Rahmen des Projektes entwickelten Angebotsideen weiter in Richtung einer konkreten Umsetzung gebracht werden – auch um konkrete Mehrwerte für regionale Stakeholder aus der Forschung der ersten Projektphase zu schaffen und die Ergebnisse zu verstetigen. Daneben besteht weiterhin der übergeordnete Anspruch, den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern. Noch stärker als in der ersten Förderphase steht dafür ein forschendes Lehr-Lern-Konzept im Mittelpunkt. Ziel ist hierbei, Studierenden nicht nur die Möglichkeit zu geben, an Projekten mit hoher Praxisrelevanz teilzunehmen und so Beiträge zur Entwicklung der Region zu leisten, sondern auch Begeisterung für die Prozesse und Herausforderungen des Forschens zu entwickeln. Das an der HFR eingesetzte Instrument sind Praxis-Wissenschafts-Teams, in denen Studierende von regionalen Praxispartnerinnen und -partnern bei der Weiterentwicklung der Angebotsideen beratend, inspirierend, aber auch kritisch begleitet werden. Methodische Zugänge, sowie fachliche Hintergrundinformationen werden von den Dozierenden im Rahmen von Vor-Ort-Begehungen, Online-Tutoring oder Seminaren vermittelt. Dieser besondere Ansatz wird derzeit zum wiederholten Mal im Rahmen des Fachs „Wald und Gesundheit“ angeboten. Für die verbleibende Projektlaufzeit ist es Aufgabe, dieses Lehr-Lern-Format so weiterzuentwickeln, dass es in die gegebenen curricularen Strukturen übernommen und an der HFR verstetigt werden kann.

Links:

http://www.wissensdialog-nordschwarzwald.de/   

Wissenschaftliche und organisatorische Zusammenarbeit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Université du Burundi in Bujumburamehrweniger

Das Projekt „Wissenschaftliche und organisatorische Zusammenarbeit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Université du Burundi in Bujumbura“ ist ein Projekt im Rahmen des „Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus“, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung.

Projektträger:

Baden-Württemberg-Stiftung GGmbH

Laufzeit:

2014-2017

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Heidi Elisabeth Megerle

Projektpartner:

Prof. Dr. Reinhold Fink und Prof. Dr. Peter Grathwohl, beide Universität Tübingen

Projektmitarbeiter/innen:

Dipl.-Ing. (FH) Kay Zierlein

Beschreibung:

Seit 1980 besteht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Burundi, die in jüngster Zeit durch die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens intensiviert wurde.

Das Projekt der HFR verfolgt den Ausbau der bereits 2011 initiierten Zusammenarbeit der Hochschule Rottenburg und der Université du Burundi in Bujumbura und die Entwicklung zu einer langfristig nachhaltig tragfähigen Kooperation im Kontext des oben genannten Partnerschaftsvertrages und unter Beachtung der entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes. Hierzu wird eine Kooperation beider Länder in mehreren Fachbereichen (Forstwissenschaft, Geographie und Ressourcenmanagement, Geowissenschaften und Chemie) angestrebt, die von hoher entwicklungspolitischer Bedeutung sind.

Für Studierende aus beiden Ländern sind vielfältige Möglichkeiten für Austauschmaßnahmen vorgesehen. Studierende der Studiengänge Forstwirtschaft, Ressourcenmanagement Wasser und Naturraum- und Regionalmanagement der Hochschule Rottenburg sowie der Studiengänge Chemie und Geowissenschaften (Tübingen) sollen ein Auslandssemester an der Université du Burundi absolvieren und / oder ihre Abschlussarbeit in Burundi schreiben können, wozu sie in interessante, anspruchsvolle und gesellschaftlich relevante Projekten in Burundi eingebunden werden sollen. Studierende aus Burundi sollen ihre Ausbildung im internationalen Umfeld vervollständigen und Kenntnisse erwerben, die in ihrem Heimatland dringend gebraucht werden.

Durch den Austausch von Hochschullehrern wird zudem die wissenschaftliche Zusammenarbeit ausgebaut, für deren Fortsetzung anschließend weitere Fördergelder eingeworben werden können. In diese Forschungsprojekte sollen Studierende im Rahmen von Abschlussarbeiten eingebunden werden (siehe oben). Zudem ist eine Internationalisierung der Lehre durch das Angebot von Lehrveranstaltungen der besuchenden Dozenten an allen Standorten geplant. Die anvisierten gemeinsamen Forschungsprojekte haben nicht nur einen hohen wissenschaftlichen Anspruch, sondern auch eine sehr hohe Relevanz für die weitere Entwicklung in Burundi, einem der ärmsten und mit vielfachen Problembereichen belasteten Land, das zu den weltweit am wenigsten entwickelten Ländern (least developed countries nach Kriterien der UN) zählt.

Über den Projektträger:

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifizierten Studierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs vergeben. www.bw-stipendium.de

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus
Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt.

Die Baden-Württemberg Stiftung
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de 

Baden-Württemberg-STIPENDIUM
The Baden-Württemberg-STIPENDIUM supports the international exchange of students and vocationally qualified people. Since 2001, it has enabled more than 20,000 young people from Baden-Württemberg to gain experience abroad and allowed scholarship holders from other countries to visit Baden-Württemberg. Approximately 1,500 young people receive a Baden-Württemberg-STIPENDIUM each year.
www.bw-stipendium.de 

Baden-Württemberg-STIPENDIUM for University Students – BWS plus With the Baden-Württemberg-STIPENDIUM for University Students – BWS plus, the Baden-Württemberg Stiftung supports innovative joint projects between universities from Baden-Württemberg and their international partners. The programme, which is endowed with approximately 1.2 million euros annually, was announced for the first time in 2011. Since then, more than 70 BWS plus projects have been supported at universities in Baden-Württemberg.

Baden-Württemberg Stiftung
The foundation Baden-Württemberg Stiftung is committed to creating a vibrant Baden-Württemberg worth living in. It paves the way for cutting-edge research, diverse educational activities and responsible interactions with our fellow human beings. The Baden-Württemberg Stiftung is one of the major operational foundations in Germany. It is the only one that invests exclusively and non-partisanly in the future of Baden-Württemberg – and thus in the future of its citizens. www.bwstiftung.de   

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