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Warum kaufen Schreinerei- und Holzbau-Betriebe Markenartikel?

Veröffentlicht am: 05. Mai 2026

Gruppenfoto mit den Teilnehmern vor dem Firmengebäude.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Methoden der Unternehmensführung“ machten sich Studierenden des vierten Semesters Holzwirtschaft zu einem ganztägigen Workshop nach Neu-Ulm auf, um sich mit Fragen zu verschiedenen Markenartikeln und deren Bedeutung auseinanderzusetzen.

Früh am Morgen brach die Gruppe von der HFR nach Neu-Ulm auf. Dort angekommen, begrüßte Geschäftsführer Christoph Zumsteg die Teilnehmenden und stellte das Unternehmen Carl Götz vor. Anschließend führten Prof. Dr. Bertil Burian und Benjamin Fauser, verantwortlich für den Bereich Holzbau in den Niederlassungen Ammerbuch, in den ganztägigen Workshop ein. Die zentralen Leitfragen des Workshops lauteten: Warum kaufen eigentlich Schreinerei- und Holzbau-Betriebe Markenartikel ein und wo könnten Laubholzprodukte zukünftig eine vermehrte Rolle im Bauwesen spielen?

Am Vormittag vertieften die Studierenden in mehreren Arbeitsrunden ihre Kenntnisse über unterschiedliche Markenprodukte, die seit Jahren erfolgreich im Holzbau und/oder im Möbelbau eingesetzt werden. Hier galt es sich mit den (besonderen) Eigenschaften sowie den Vor- und Nachteilen auseinanderzusetzen und diese Erkenntnisse in kurzen Feedback-Runden vorzustellen. Auch wurden potentielle Fragen entwickelt, die im Rahmen einer Umfrage zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden könnten. 
Nach der Mittagspause stand die Besichtigung des Standortes auf dem Programm. Hier beeindruckte die Studierenden neben der großen Sortimentsvielfalt v.a. das große, vollautomatisierte Hochregallager.

Anschließend ging es in die zweite Runde des Workshops, bei dem die Themen Verfügbarkeit von Holzprodukten als auch die Einsatzpotentiale von Laubmassivholzprodukten auf der Agenda standen. Auch hier arbeiteten die Studierenden in Kleingruppen an unterschiedlichen Fragestellungen, die schließlich im Plenum vorgestellt und zusammengetragen wurden. Mit großem Engagement brachten sich die Studierenden den ganzen Tag über in den Arbeitsgruppen ein. Dabei half auch die etwas andere Arbeitsumgebung und der direkte Kontakt bzw. Austausch mit Experten aus der Praxis.

Der Workshop war der Startpunkt für eine Studienprüfungsleistung, die die Studierenden in Kleingruppen in den nächsten Wochen im Rahmen der Lehrveranstaltung durchführen werden.

Auf der Rückfahrt stoppte die Gruppe noch kurz am Blautopf in Blaubeuren, um über den eigenen Holz-Horizont zu blicken und noch eine geologische Besonderheit der Schwäbische Alb kennenzulernen.