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Von großer Bühne, Kulissen, Illusionen und einer Herausforderung

Veröffentlicht am: 16. Oktober 2026

Uwe Dürigen und die Gruppe im Malersaal mit dem Bühnenbild für Alice im Wunderland

Am 15. Oktober besuchten das 1. Semester des Masterstudiengangs Ressourceneffizientes Bauen zusammen mit den Professoren Wüst und Dederich das Stadttheater Pforzheim, um sich für die anstehenden Studienarbeit im Rahmen der Lehrveranstaltung Entwerfen und Gestalten einen Eindruck vor Ort zu verschaffen. Bereits vor zwei Jahren war ein Versuch der Kooperation gestartet worden, doch leider bremsten seinerzeit einige unerwartete Komplikationen alle Beteiligten über einen gemeinsamen Auftakt hinaus.

Herr Uwe Dürigen, der Geschäftsführende Direktor des Stadttheaters begrüßte somit erneut die Studierenden in der ihm eigenen engagierten Art und Weise. Dabei stellte er zunächst das Stadttheater als Dreispartenhaus in dem besonderen Umfeld der Stadt Pforzheim vor, wobei er den Bildungsauftrag als öffentlicher Kultureinrichtung nicht zuletzt angesichts gesellschaftlich-demographischer Entwicklungen betonte. Weiter ging es mit Erläuterungen zum selbstgesteckten Ziel eines ganzheitlichen nachhaltigen Betriebs des Theaters. Dazu habe man in Organisation und Betrieb des Theaters bereits Veränderungen mit deutlichen positiven Effekten umgesetzt. Daher - und dies ist der Anlass für die Zusammenarbeit von Stadttheater Pforzheim und den Studierenden des Studiengangs Ressourceneffizientes Bauen - sei noch zu klären, wie die Gebäudehülle energetisch optimiert werden könnte; dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund, mit einem entsprechend weitergebauten Stadttheater auch der Vorbildfunktion der öffentlichen Immobilieneigentümer zu entsprechen.

Anschließend führte Uwe Dürigen die Studierenden zunächst in den Großen Saal, von dort aus direkt hinter die Kulissen. In Schreinerei, Malersaal, Maske und Schneiderei wurden den Studierenden eindrucksvoll gezeigt, mit welchen Mittel die Illusionen des Theaters geschaffen wurden. Weiter ging es auf das Dach und in den Keller, um auch von den technischen Elementen einen Eindruck zu bekommen. Abgeschlossen wurde der Besuch mit einer gemeinsamen Mittagspause in der Theaterkantine.