Lehrfahrt ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Naturschutz, Tourismus und Regionalentwicklung zum Anfassen
Veröffentlicht am: 03. November 2026
Studierende des Studiengangs Nachhaltigkeitsmanagement in der Raumentwicklung (NaReg) konnten in der vergangenen Woche das Biosphärengebiet Schwäbische Alb rund um Pfullingen erkunden.

Foto: Studierende des Studiengangs Nachhaltigkeitsmanagement in der Raumentwicklung mit Mitarbeitenden des Biosphärengebiets Schwäbische Alb
Dr. Volker Häring, Lara Knopp und Jula Allmann empfingen die Studierenden im Biosphärenzentrum in Münsingen mit einem Impulsvortrag über die Entwicklung des Gebiets. Dabei wurde deutlich, wie wesentlich die Beteiligung von regionalen Akteurinnen und Akteuren für die Arbeit des Großschutzgebiets ist und wie sie praktisch organisiert wird. Projekte wie die naturschutzorientierte Regionalmarke „Albgemacht“ zeigten, wie sich regionale Produkte vermarkten lassen. Am Nachmittag führte eine Wanderung die Studierenden nach Pfullingen, wo sie mehr über das Besuchermanagement im Biosphärengebiet, Besuchermonitoring und die Lebensräume des Biosphärengebiets erfuhren.
Zudem ging es um den Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten. Es wurde deutlich, wie wichtig der Biotopverbund von Kalkmagerrasen und die Pflege durch die Schäferei sind. Die Wanderung führte zu Wacholderheiden und zu Streuobst- und Mähwiesen. Die Lehrfahrt endete beim neuen privaten Biosphärenwarenhaus, einem Beispiel dafür, wie Bürgerinnen und Bürger die Region mitgestalten. "Wir haben auf kleinem Raum sehr viele Themen praktisch und zum Anfassen erleben können" so die Studierenden, "insbesondere Zusammenhänge wurden deutlich". Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb arbeitet seit vielen Jahren mit dem Studiengang Nachhaltigkeitsmanagement in der Raumentwicklung zusammen, z.B. bei Abschlussarbeiten, Praxissemestern und Projektarbeiten.
Kontaktperson: Prof. Dr. Monika Bachinger, bachinger@hs-rottenburg.de