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E-Mobilität vor Ort

Veröffentlicht am: 12. Juni 2026

Innovationen, Perspektiven und Praxisbeispiele für die Mobilität von morgen

Gruppenfoto mit den Referenten auf der Bühne der Aula

Das Bild zeigt von links nach rechts: Jascha Rittmann (deer GmbH), Katrien Weeber (deer GmbH), Prof. Dr. Tobias Veith (HS Rottenburg), Patrick Esser (Stadtwerke Rottenburg), Dr. Dirk Seidemann (Regionalverband Neckar-Alb), Andreas Fenske (EnBW mobility+), Dr. Sebastian Bothor (ie2s)

Am 10. Juni 2026 stand die Aula der Hochschule Rottenburg ganz im Zeichen der Mobilitätswende. Unter dem Titel „E-Mobilität vor Ort – Innovation startet hier“ kamen zahlreiche Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und der Region zusammen, um aktuelle Entwicklungen rund um Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und nachhaltige Verkehrskonzepte zu diskutieren. Bereits im Vorfeld bot eine Jobbörse Studierenden und Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit, mit Unternehmen der Branche ins Gespräch zu kommen und Kontakte für Praktika, Abschlussarbeiten oder den Berufseinstieg zu knüpfen. 

Die Veranstaltung machte deutlich, dass E-Mobilität längst mehr ist als die Frage nach dem Antrieb eines Fahrzeugs. Vielmehr wurde die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet – von der regionalen Energieversorgung über intelligente Ladeinfrastruktur bis hin zu kommunalen Mobilitätsangeboten. Die Hochschule Rottenburg bot damit erneut eine Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Praxis. 

Den Auftakt bildeten Beiträge zur strategischen Bedeutung der Elektromobilität für die Region Neckar-Alb. Dabei wurde aufgezeigt, wie eng die Verkehrswende mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und einer leistungsfähigen Infrastruktur verknüpft ist. Die Referierenden betonten, dass eine erfolgreiche Transformation nur durch das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gelingen kann. 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den technischen Herausforderungen und Chancen der Ladeinfrastruktur. Expertinnen und Experten aus der Energiewirtschaft erläuterten aktuelle Entwicklungen beim Ausbau öffentlicher und privater Ladepunkte sowie die Rolle intelligenter Ladesysteme. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung eines bedarfsgerechten Netzausbaus, um den steigenden Strombedarf künftig effizient und zuverlässig decken zu können. 

Praxisnahe Einblicke boten zudem Vertreter regionaler Unternehmen und kommunaler Versorger. Anhand konkreter Beispiele wurde gezeigt, wie Elektromobilität bereits heute erfolgreich in den Alltag integriert werden kann – sei es durch Carsharing-Angebote, kommunale Fahrzeugflotten oder innovative Mobilitätsdienstleistungen. Die vorgestellten Projekte verdeutlichten, dass nachhaltige Mobilität nicht nur in Großstädten funktioniert, sondern auch im ländlichen Raum attraktive Lösungen entstehen. 

Besonderes Interesse galt den Beiträgen zu neuen Mobilitätskonzepten und der Frage, wie Bürgerinnen und Bürger für klimafreundliche Verkehrslösungen gewonnen werden können. Die Diskussion zeigte, dass neben technischen Innovationen vor allem Akzeptanz, Nutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit entscheidende Faktoren für den Erfolg der Elektromobilität sind.

Die lebhaften Fragerunden im Anschluss an die Vorträge machten deutlich, dass das Thema die Menschen bewegt. Fragen zu Reichweiten, Ladezeiten, Strompreisen und den zukünftigen Perspektiven der Elektromobilität wurden ebenso diskutiert wie die Rolle von Unternehmen und Kommunen bei der Umsetzung der Verkehrswende. Dabei entstand ein konstruktiver Dialog zwischen Fachleuten und Publikum, der den offenen Charakter der Veranstaltung unterstrich.

Mit der Veranstaltungsreihe zur E-Mobilität setzt die Hochschule Rottenburg ihr Engagement für nachhaltige Zukunftsthemen fort. Die diesjährige Ausgabe zeigte eindrucksvoll, dass die Mobilitätswende bereits begonnen hat und vor Ort aktiv gestaltet wird. Durch die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise, praktischen Erfahrungen und regionaler Vernetzung leistete die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über die Mobilität von morgen.

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren und unsere Vortragenden.