Der Studiengang B. Sc. Nachhaltiges Regionalmanagement bietet in 7 Hochschulsemestern eine umfassende und einzigartige berufsqualifizierende Hochschulausbildung. Der hohe Praxisanteil und der Erwerb von sowohl ökonomischem als auch naturschutzfachlichem und touristischem Wissen sowie sozialer und methodischer Kompetenz sind die Basis, um in diesem zukunftsträchtigen Bereich der nachhaltigen Raumentwicklung erfolgreich arbeiten zu können.

Der Regelverlauf des Studiums ist in Abbildung 1 dargestellt. Praxisprojekte, ein verpflichtendes Praktikum im 5. Semester und drei mögliche Vertiefungsrichtungen im Hauptstudium ermöglichen individuelle Schwerpunktsetzungen.

Ablaufschema Studiengang B.Sc. Nachhaltiges Regionalmanagement

Grundstudium (1. und 2. Semester) mehrweniger

Im Grundstudium des ersten und zweiten Semesters werden sowohl naturschutzfachliche als auch ökonomische und touristische Grundlagen gelehrt. Ergänzend dazu werden neben geographischen und sozialwissenschaftlichen, methodische und sprachliche Kompetenzen vermittelt.

Die Lehrveranstaltungen des Grundstudiums befassen sich u.a. mit:

  • Grundlagen der Ökonomie
  • Grundlagen der Ökologie und des Natur- und Umweltschutzes
  • Geographie
  • Grundlagen Geographische Informationssysteme (GIS), Kartographie und EDV
  • Grundlagen des Tourismus
  • Statistik und Sozialforschung
  • Schlüsselqualifikationen der Kommunikation

Hauptstudium (3.-7. Semester) mehrweniger

Im dritten und vierten sowie sechsten und siebten Semester des Hauptstudiums stehen neben der Vertiefung von Themenbereichen wie z.B. Marketing oder Bürgerbeteiligung, Inhalte mit konkretem Praxisbezug im Mittelpunkt. Das Angebot von drei interessensabhängigen Spezialisierungsrichtungen aus den Themenbereichen Tourismus, Regionalökonomie oder Naturschutz setzt individuelle, arbeitsmarktorientierte Schwerpunkte. Diese Schwerpunkte können in Form von Wahlpflichtfächern belegt werden.

Die Lehrveranstaltungen werden dabei in unterschiedlichen Formaten durchgeführt: neben seminarartigen Lehrveranstaltungen finden angewandte, praxisorientierte Kurse statt, die Teamarbeit bzw. selbstorganisiertes Lernen fördern. Bestandteil einiger Kurse sind Lehrfahrten und Exkursionen um sich einschlägige Praxisbeispiele anzuschauen.

Die Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums befassen sich u.a. mit:

  • Finanzierung, Controlling und Investitionsrechnung
  • Regionalmanagement und Raumordnung
  • Grundlagen der Forst- und Agrarwirtschaft
  • Wertschöpfung im ländlichen Raum
  • Internationales Tourismusmanagement sowie Tourismuspolitik und -ökonomie
  • Landschaftsanalyse und Schutzgebietsmanagement
  • Unternehmensführung sowie Projekt- und Personalmanagement, Entrepreneurship
  • Governance und Bürgerbeteiligung
  • Entwicklungszusammenarbeit

Praxissemester, Integratives Projekt und Bachelorarbeit mehrweniger

Im Praxissemester (5. Semester) besteht die Gelegenheit, in einem Betrieb, einer Organisation, einem Verband o.ä. im In- oder Ausland umfassende Einblicke in relevante Berufsfelder zu erlangen. Häufig wird hier schon der Grundstein für das Thema einer Bachelorarbeit gelegt. Ebenso werden wichtige Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern geknüpft.

Anschließend haben die Studierenden im Rahmen des Integrativen Projekts (6. Semester) die Möglichkeit, in Teamarbeit gemeinsam mit einem Praxispartner erfolgreich ein Projekt umzusetzen. Die Themen orientieren sich an Beratungs- und Forschungsprojekten, die an der HFR bearbeitet werden.

Mit der Bachelorarbeit im 7. Semester schließen die Studierenden ihr Studium ab und haben u.a. die Möglichkeit, sich nach erfolgreichem Bachelorabschluss über ein Masterstudium weiter zu qualifizieren.