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Ergebnisse der Bedarfserhebung „Vereinbarkeit Beruf/Studium und Familie“ liegen vor

Veröffentlicht am: 09. Februar 2016

Die Erhebung zeigt, dass die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf oder Studium mit der Familie für die meisten Mitarbeitenden und Studierenden gegeben sind. Insbesondere im Bereich der Ferien- und Notfallbetreuung von Kindern sowie bei der Information zu Betreuungsaufgaben gibt es jedoch Handlungsbedarf.

Ziel der Erhebung war es, Informationen zur Betreuungssituation von Kindern der Hochschulangehörigen, aber auch zur Sichtbarkeit von Familienarbeit an der Hochschule zu erhalten. Die Bedarfserhebung wurde vom 23.11.2015 bis 02.12.2015 online durchgeführt. Insgesamt haben 73 Mitarbeitende und 195 Studierende an der Umfrage teilgenommen.

Im Einzelnen zeigt die Bedarfserhebung auf, dass

  • rund 80% der Mitarbeitenden und rund 10% der Studierenden Kinder haben; insgesamt wurde ein Betreuungsbedarf für 132 Kinder ermittelt.
  • regelmäßige Betreuungsbedarfe in der Nähe der Hochschule vor allem für Kinder von Studierenden in der Altersgruppe von unter 3 Jahren geäußert wurden
  • für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren die wohnortnahe Betreuung in den Vordergrund rückt; die Befragten äußerten den Wunsch, dass die Hochschule vermittelnd und unterstützend bei der Suche nach Betreuungsmöglichkeiten wirken könnte.
  • über die Regelbetreuung hinaus die Ferien- und Notfallbetreuung ein prioritäres Handlungsfeld darstellt; in beiden Fällen wurde vorgeschlagen, dass die HFR vor allem in Kooperation mit lokalen, gemeindlichen oder regionalen Partnern, helfen könnte, die Betreuungssituation zu verbessern.
  • für Studierende die Flexibilisierung der Stundenpläne im Mittelpunkt steht; es wurde vorgeschlagen, bereits bestehende Möglichkeiten stärker zu kommunizieren.
  • das Image der Hochschule als familienfreundlicher Arbeitgeber / Studienort ausbaufähig ist; gleichzeitig zeigt sich ein Informationsdefizit über Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit sowie insbesondere zur Pflege; die Ansprechpartnerinnen zu Fragen im Bereich der Familienfreundlichkeit sowie deren Unterstützungsleistungen sind Studierenden und Mitarbeitenden nicht immer bekannt.

Wesentliche Anregungen und Vorschläge aus der Bedarfserhebung werden im Struktur – und Entwicklungsplan der Hochschule aufgegriffen werden. Sie bilden damit die Grundlage für die zukünftige, strategische Ausrichtung der Familienarbeit auf dem Campus der HFR.

Durchgeführt wurde die Studie von BBQ Tübingen, Familiy Net. Die BBQ Berufliche Bildung gGmbH ist ein gemeinnütziger Bildungsträger und verfügt über ein dezentral organisiertes Netzwerk in ganz Baden-Württemberg mit über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 45 Niederlassungen. Alleingesellschafter von BBQ ist das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V.

Für Rückfragen zu den Ergebnissen der Umfrage wenden Sie sich bitte an das Gleichstellungsbüro der Hochschule unter gleichstellungsbuero@dont-want-spam.hs-rottenburg.de 

Monika Bachinger
Prof. Dr. Monika Bachinger

Professur für Tourismus

T. +49 7472/951-278
F. +49 7472/951-200
M.bachinger@dont-want-spam.hs-rottenburg.de

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