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Deutsch-Japanisches Forstsymposium als Höhepunkt der Japan-Aktivitäten der HFR

Veröffentlicht am: 16. Juni 2016

Am 08. Juni ging das durch die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) veranstaltete 1. Deutsch-Japanische Forstsymposium erfolgreich zu Ende. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich an zwei Tagen zu den aktuellen Themen der Forstwirtschaft in beiden Ländern und konnten durch Exkursionen, Vorträge, Fragerunden und Diskussionen im kleinen Kreis wichtige Informationen sammeln.

Mit dem Symposium realisierte die HFR einen bedeutenden Meilenstein im Projekt „Forestry & Foresters Crossing Continents [FForestCC, Leitung Prof. Dr. Sebastian Hein]“, das im Rahmen des „Baden-Württemberg STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus“, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung, durchgeführt wird. Die unter der Schirmherrschaft von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und von Generaldirektor Satoshi Imai (Forestry Agency) stehende Veranstaltung wurde durch Grußworte von Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung, die das Symposium maßgeblich förderte, und dem Gesandten der Japanischen Botschaft, Herrn Shinichi Saida feierlich eröffnet.

FForestCC ist eines von mehreren Projekten der HFR mit ausschließlichem Japanbezug. Es fördert der Austausch von Studierenden und Wissenschaftler durch Stipendien für Studium und Forschung an den Partnerhochschulen in Japan. Japan steht seit Jahren im Fokus der HFR. Die Betrachtung der Forstwirtschaft zwischen zwei Industrienationen hält eine Vielzahl an relevanten Themen bereit, um auf gegenwärtige Herausforderungen wie Energiefragen, Klimaschutz und Entwicklung ländlicher Räume Antworten zu liefern.

„Der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Ressourcen und Nachhaltigkeit sind bedeutende Themen, sowohl auf lokaler, landesweiter als auch auf internationaler Ebene. Deshalb ist uns die Unterstützung dieses grenzüberschreitenden Projekts sehr wichtig“, betonte Christoph Dahl.

Die Fachvorträge am 08. Juni richteten sich sowohl an Forstwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler als auch an Personen aus der Forst- und Holzwirtschaft und der Forstverwaltung und –politik. Entsprechend waren die neun Vortragenden aus beiden Ländern ausgewählt und das Publikum besetzt.

Neben vielen Unterschieden, die die beiden Länder in ihrer Forstwirtschaft und auch Forstpolitik haben, konnten doch auch wichtige Gemeinsamkeiten erkannt werden. Beide Länder stehen vor der großen Frage einer zukunftsfähigen Energiepolitik. Forstliche Biomasse zur Energie- aber auch Wärmeerzeugung ist dabei ein besonders wichtiges Thema. Auch die Rolle der Mobilisierung der Holzvorräte in den Privatwäldern ist dabei von großer Relevanz.

Das Symposium, das in dieser Art zum ersten Mal überhaupt stattfand, bildet den vorläufigen Höhepunkt der Japan Aktivitäten an der HFR.
Das Deutsch-Japanische Forstsymposium soll zukünftig als ein lebendiges Forum in regelmäßigen Abstand, abwechselnd in Deutschland und Japan veranstaltet werden. So hat der Vertreter der Partnerakademie aus Gifu, Herr Kawajiri, bereits die Einladung zum 2. Forstsymposium nach Japan ausgesprochen, der hoffentlich ähnlich viele Teilnehmer aus Deutschland folgen werden, wie es den Japanern diesmal gelang.

Die HFR wird als deutsches Konferenzbüro dieses Symposium unterstützen und die Organisation auf der deutschen Seite übernehmen.

Bei weiteren Fragen und Bildmaterial:

Petra Martin-Jacob: Martin-Jacob@dont-want-spam.hs-rottenburg.de 
Öffentlichkeitsarbeit (HFR)

Christoph End: end@dont-want-spam.hs-rottenburg.de 
Koordinator FForestCC (HFR)

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM:

Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifi¬zier-ten Stu¬dierenden, jungen Berufstätigen sowie Schülerinnen und Schülern. Seit 2001 konnten über 17.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Im laufenden Stipendienjahr 2015/2016 werden wieder mehr als 1.000 junge Menschen ein Baden-Württem¬berg-STIPENDIUM erhalten.

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus:

Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. 2011 wurde das mit jährlich ca. 800.000 € dotierte Programm zum ersten Mal ausgeschrieben und unterstützt inzwischen mehr als 30 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen. Weitere Informationen unter www.bw-stipendium.de

Christoph End
Christoph End

Diplom Regionalwissenschaftler Japan; MBA International Management

T. +49 7472/951-228
F. +49 7472/951-200
M.end@dont-want-spam.hs-rottenburg.de

Raum: 024.2, Südflügel

Petra Martin
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Petra Martin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Geschäftsstelle Hochschulorgane

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F. +49 7472/951-200
M.Pe.martin@dont-want-spam.hs-rottenburg.de

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