Permakultur-Lehrfahrt zum Schloss Tempelhof

03. Juni 2019

Studierende des Wahlpflichtfachs „Permakultur - Grundprinzipien und Chancen für eine nachhaltige Regionalwirtschaft“ besuchen die Gemeinschaft Schloss Tempelhof

Studierende mit Permakultur-Designer Stefan Schwarz

Bereits zum dritten Mal besuchten TeilnehmerInnen des Wahlpflichtfachs „Permakultur - Grundprinzipien und Chancen für eine nachhaltige Regionalwirtschaft“ mit Prof. Dr. Jens Poetsch die Gemeinschaft Schloss Tempelhof im Landkreis Schwäbisch Hall.

Hier werden in einem eigenen Dorf mit inzwischen mehr als 150 Bewohnern neue Formen des Wohnens, Wirtschaftens und Zusammenlebens erprobt und umgesetzt. Neben eigenen Werkstätten und einem Seminarbetrieb spielt die Permakultur eine große Rolle für die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln.

Am Vormittag führte uns Permakultur-Designer Stefan Schwarzer (Foto) über das Gelände und zeigte, wie Permakultur planerisch und praktisch am Tempelhof umgesetzt wird. Hierzu gehörten die beeindruckend positive Wirkung intensiven Mulchens auf die Struktur eines tonigen Bodens und ein Waldgarten mit noch kleinen Bäumen aber einer spannenden Vielfalt wenig bekannter Nutzpflanzen.

Nach dem leckeren Mittagessen aus eigener Erzeugung führte uns anschließend Agnes Schuster, eine der Gründerinnen der Gemeinschaft, durch den baulichen Teil, wobei wir mehr über das sogenannte Earthship, ein im Idealfall autarkes Gebäudekonzept, die Entwicklung des Tempelhofes und die heutige Gemeinschaftsstruktur erfuhren.

Permakultur ist ein Planungs- und Gestaltungskonzept, das nicht auf Landwirtschaft und Gartenbau beschränkt ist, sondern hier alle Bereiche durchzieht. Der pragmatische Umgang damit am Tempelhof macht dieses Exkursionsziel so lehrreich.

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