Erfolgreiche Abschlussveranstaltung vom Kooperationsprojekt RegioHOLZ

15. Juli 2019

Anfang Juni 2019 fand die Abschlussveranstaltung des Kooperationsprojektes RegioHOLZ der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) und der HFR Rottenburg als wissenschaftlicher Kooperationspartner unter Beisein von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch statt.

Gruppenfoto

Im Mittelpunkt des von Land Baden-Württemberg geförderten Projektes war die engere Vernetzung der „Holz-Akteure“ der Region Nordschwarzwald untereinander sowie die Koordination möglicher Forschungsideen der Unternehmen.

Nach einer Begrüßung durch Landrat Helmut Riegger und einem Impulsvortrag von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch folgten Vorträge von Prof. Dr. Bertil Burian zu den Erfolgen des RegioHolz-Projekts und über die Möglichkeiten von Holz als Baustoff im Bauwesen durch den Freudenstädter Architekt Jörg Finkbeiner. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Kurzvortrag von Annika Theobald zum Thema „Erfindergeist 4.0 sowie einem Interview zwischen dem Geschäftsführer der ProHolz BW Hr. Christoph Jost und Cornelia Philipp, einer frisch ausgebildeten Schreinerin von der Firma Fritz Schlecht/SHL GmbH, die aus Ihrer Sicht die Chancen einer Ausbildung in Holzberufen schilderte. Gleichzeitig gab sie Impulse, wie Unternehmen bei jungen Menschen auf sich aufmerksam machen können, um neue Mitarbeiter zu generieren.

In dem Projektresümee skizzierte Prof. Dr. Bertil Burian von der Hochschule Rottenburg die Anfänge des Projekts und dokumentierte die erreichten Erfolge anhand von Beispielen. 10 thematisch unterschiedlich ausgerichtete Veranstaltungen, an denen über 500 Personen teilnahmen, spiegeln eindrucksvoll den hohen Bedarf und das Interesse an aktuellen Themen der Branche wieder. Gleiches gilt für die mehreren Workshops zu Forschungs- und Entwicklungsthemen der Unternehmen, die in 18 Fällen zu Forschungsprojekten mit 15 regionalen Firmen, fünf bundesweit agierenden Unternehmen und acht Forschungsinstitutionen führten. In neun dieser Projekte war die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg erfolgreich eingebunden.

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