Deutsch-iranische Summer School an der HFR: Begrüßung durch Ministerialdirektorin Grit Puchan

09. September 2019

Am 9. September 2019 startete an der Hochschule Rottenburg die Summer School 2019 zur Wettbewerbsfähigkeit Ländlicher Räume: Die Rolle von Unternehmertum in Deutschland und im Iran, die in Kooperation mit dem College of Agriculture and Natural Ressources der Universität Teheran am Standort Karaj durchgeführt wird. Das Projekt wird von BWS plus gefördert.

Gruppenfoto mit den Teilnehmern der Deutsch-iranischen Summer School 2019

Die Akteure der Deutsch-iranischen Summer School 2019 mit Frau Ministerialdirektorin Puchan in der Mitte nach der Eröffnung am 9. September 2019 in Rottenburg.

Nachdem die gemeinsame Summer School 2018 in der iranischen Region Talegan westlich von Teheran durchgeführt wurde und in deren Rahmen die dortigen Gegebenheiten und Voraussetzungen für Unternehmertum in v.a. den Branchen Tourismus, Wassermanagement und erneuerbare Energien untersucht wurden, liegt in diesem Jahr der Fokus auf der Betrachtung der Möglichkeiten ländlicher Entwicklung auf dem Beispiel der Schwäbischen Alb. Eröffnet wurde die Summer School 2019 in der Hochschule Rottenburg mit einem Einführungsvortrag von Frau Ministerialdirektorin Grit Puchan, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, zur Situation des ländlichen Raums in Baden-Württemberg, den aktuellen Herausforderungen sowie den vorhandenen regionalen, nationalen sowie europäischen Instrumenten der Förderung bzw. Stärkung von wirtschaftlichen Aktivitäten in diesem Zusammenhang.

Für die gesamte Dauer der Summer School, die am 15. September endet, stehen Besuche bei innovativen UnternehmerInnen und Besichtigungen von ebensolchen Betrieben auf dem Programm, die die Möglichkeiten, die der Ländliche Raum im Allgemeinen und in Baden-Württemberg bzw. auf der Schwäbischen Alb im Besonderen bietet, engagiert genutzt haben, nutzen und entsprechend ihre Kapazitäten und Angebote ausbauen. Flankiert werden diese unmittelbaren Eindrücke anhand von Beiträgen einzelner Akteure aus dem Kontext der Regionalförderung und weiteren UnternehmerInnen als herausragende Beispiele aus der Region. Den Auftakt zu diesem Erfahrungsaustausch machte Frau Prof. Dr. Bachinger mit Ausführungen zu den Hintergründen und der Motivation von Regionalförderung auf den verschiedenen Ebenen von Europäischer Union bis hin zu konkreten Maßnahmen auf lokaler Ebene.

Um unmittelbar vor Ort sein zu können bzw. kurze Wege zu den Beispielen engagierten und innovativen Unternehmertums auf der Schwäbischen Alb zu haben, hat die aus sieben iranischen und fünf Rottenburger Studierenden sowie jeweils vier ProfessorInnen bestehende Gruppe für die Dauer der Summer School 2019 auf dem Hofgut Hopfenburg in Münsingen Quartier bezogen. Von dort aus werden die verschiedenen Stationen angefahren, bevor am kommenden Samstag die Summer School mit einem Abschlussworkshop in Rottenburg enden wird.

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