www.hs-rottenburg.net  -  Donnerstag, 17. Mai 2012
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Der Studiengang

Der Studiengang Ressourcenmanagement Wasser (B.Sc.) besteht aus sechs Studiensemestern an der Hochschule für Forstwirtschaft, ergänzt durch ein einsemestriges  Praxissemester.
Um die vielfältigen Anforderungen an ein umfassendes Management der Ressource Wasser abzudecken, verknüpft der Studiengang natur-, gesellschafts- und ingenieurwissenschaftliche Aspekte im Rahmen einer interdisziplinären Ausbildung. Der hohe Praxisanteil, der in den sieben Studiensemestern gewährleistet ist, und der Erwerb von ökologischem, ökonomischem und technischem Wissen sowie umfangreicher Schlüsselqualifikationen sind die Basis, um in diesem zukunftsträchtigen Bereich erfolgreich arbeiten zu können.

Im Grundstudium (1. und 2. Semester) wird den Studierenden systematisch ein breites Grundwissen aus der Natur-, Gesellschafts- und Ingenieurwissenschaft vermittelt, welches die Grundlage für das weitere Studium bildet. Ergänzend werden Kurse zu Schlüsselqualifikationen angeboten:

 

  • Naturwissenschaftliche Grundlagen (Mathematik, Physik, Chemie, Botanik, Zoologie und Ökologie)
  • Physische und Humangeographie
  • Hydrologie und Limnologie
  • Wasserwirtschaft
  • Ökonomie
  • Grundlagen in der IT und Statistik
  • Schlüsselqualifikationen der Kommunikation, einschließlich Fremdsprachen


Das Hauptstudium (3. und 4. Semester) vertieft und ergänzt das Grundstudium und bereitet die Studierenden auf das folgende Praxissemester vor. Folgende Module werden hierzu angeboten:

 

  • Biologischer Umweltschutz und Planung
  • Agrar- und Forstwirtschaft
  • Anlagen der Wasserwirtschaft
  • Energie- und Nutzungskonzepte in der Wasserwirtschaft
  • Politische und rechtliche Aspekte
  • Grundlagen und Vertiefungen in GIS und Kartographie
  • Datenmanagement
  • Modellierungen
  • Interdisziplinäres Projekt
  • Wahlpflichtfächer 1

Für eine starke Praxisanbindung sorgen auch Projekt- und Teamarbeiten, bei denen typische Fragestellungen des Wassermanagements bearbeitet werden sowie die Exkursionen, die die Seminarveranstaltungen durch praktische Anschauung unterstützen.

Im Praxissemester (5. Semester), das sowohl im In- als auch im Ausland absolviert werden kann, erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und in Unternehmen oder Institutionen Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Dabei können die ersten Kontakte zu künftigen Arbeitgebern geknüpft werden.

Im zweiten Teil des Hauptstudiums (6. und 7. Semester) werden schwerpunktmäßig angewandte sowie zukunftsorientierte Aspekte des Wassermanagements behandelt:

 

  • Projektpraxis im In- und Ausland
  • Partizipatorische Planungs- und Kommunikationsprozesse
  • Spezifische Wasserprobleme in Entwicklungsländern
  • Tourismus – Freizeit und Wasser
  • Globaler Wandel
  • Risiko- und Krisenmanagement
  • Technikfolgenabschätzung und Ökobilanzierung
  • Risiko Wasser


Im abschließenden Semester wird durch die Anfertigung der Bachelorarbeit nachgewiesen, dass die Studierenden ein komplexeres Thema wissenschaftlich in einem vorgegebenen Zeitrahmen bearbeiten können.

Aus einem breiten Angebot können die Studierenden zahlreiche Wahlpflichtfächer belegen. Dies ermöglicht in Verbindung mit dem Praxissemester und dem Themenschwerpunkt der Bachelorarbeit eine individuelle Profilierung. Möglich ist hierbei sowohl eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, aber auch des Naturschutzes oder des technischen Wassermanagements. Der Hochschule kommt hierbei die enge Kooperation mit benachbarten Hochschulen zugute. So können für die Wahlpflichtfächer Angebote der Universitäten Tübingen, Hohenheim und Stuttgart genauso genutzt werden, wie solche der Hochschulen in Nürtingen oder Reutlingen.
An den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums kann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen ein Masterstudium angeschlossen werden.

 

 


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