| Praxissemester beim Regionalverband Neckar – Alb |
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Das Projekt „Heiden“
Wie wir ja alle wissen, sind Wacholderheiden durch menschliche Nutzung (Beweidung mit Schafen) nicht nur geprägt, sondern auch verursacht. Durch das Nachlassen der Wanderschäferei ist es somit zu einem starken Rückgang der Heideflächen gekommen. Weil diese aber, im Rahmen eines regionalen Biotopverbundes in den Landschaftsrahmenplan mitaufgenommen werden sollen, war es an der Zeit, die alte Wacholderheidenkartierung von Ende der 70er Jahre zu aktualisieren. Diese ehrenvolle Aufgabe durfte ich übernehmen! Geradestehen für das, was dabei herausgekommen ist, muss allerdings Herr Dr. Peter Seiffert vom RVNA als verantwortlicher Planer für das Projekt „Heiden“.
Die Flächen selber habe ich auf Luftbildern lokalisiert und mit Hilfe eines geografischen Informationssystems digitalisiert. Um Zweifelsfälle auszuräumen sind meine Mitpraktikantin Nina Rühlig und ich dann ca. ein Mal pro Woche rausgefahren und haben die Flächen abschließend abgegrenzt. Alles natürlich nicht ohne vorher sachkundige Unterstützung von Herrn Seiffert bekommen zu haben.
Schafe, Ziegen oder Rinder konnten uns dabei von unserer „Mission“ nicht abhalten!
Nina denkt inzwischen allen Ernstes darüber nach, sich nach dem Studium als selbständige Wanderschäferin niederzulassen und die Heiden der Region zu retten.
(Falls das nicht klappt, käme noch eine Karriere als Leiterin eines Pfadfinderlagers in Frage, weil wir jede Fläche, die ich auf dem Bildschirm ausfindig gemacht habe, draußen auch tatsächlich gefunden haben!)
Bis demnächst und schöne Grüße





