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Hochschule Rottenburg erneut ausgezeichnet
Im Beisein von Frau Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz erhielt die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) in feierlichem Rahmen am 14.03.12 in Heidelberg zum vierten Mal in ununterbrochener Folge die UNESCO-Auszeichnung als Offizielles Projekt der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Es war kein Zufall, dass Prof Otmar Fuchss diese wichtige Auszeichnung für die HFR in Heidelberg entgegennahm. In seinen Fachbereich fällt an der Rottenburger Hochschule die Entwicklung von Lehrkonzepten für die Wald- und Umweltpädagogik sowie deren Verankerung in der Ausbildung der zukünftigen Forstakademiker, die am Schadenweilerhof ausgebildet werden. Darüber hinaus arbeitet Otmar Fuchss mit zahlreichen Kindergärten, Schulen und anderen Bildungsträgern in ganz konkreten Aktivitäten mit und für Kinder zusammen und widmet sich auch dem noch weniger entwickelten Aspekt, entsprechende Angebote für ältere Menschen, Rentner, Pensionäre und für pflegebedürftige und bettlägrige Personen zu entwickeln. Dabei geht es nicht so sehr um die Sensibilisierung seiner Zuhörer und Mitmacher für Wald- und Umweltthemen, sondern darum, den Kontakt und eine weiter Teilnahme an Veränderungen und Entwicklungen „in Wald und Flur“ zu ermöglichen. Kinder, Jugendlich und ältere Menschen in einen Austausch miteinander zu bringen ist ein weiteres Ziel der Arbeit von Fuchss und der HFR. Einander zuhören, voneinander lernen und sich dadurch auch für die sich verändernde gesellschaftliche Beziehung von Menschen zum Wald zu interessieren.
Dies sind Themen, die selbstverständlich auch das Bundesgesundheitsministerium interessieren. Insofern war die Teilnahme von Frau Widmann-Mauz für die Hochschule nicht nur eine Ehre, sondern auch eine kompetente Ermutigung und Unterstützung. Dass die Staatssekretärin damit auch einer „ihrer“ Wahlkreis-Hochschulen die Ehre erweisen konnte, dürfte sie besonders gefreut haben.
Die HFR wurde aber nicht nur für ihre besonderen Aktivitäten im Dienste der Multiplikation des Nachhaltigkeitsgedankens geehrt, sondern sie erhält seit 2006 in lückenloser Folge für die „systematische Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Forschung und Lehre“ (Zitat aus dem Text der Urkunde) – also dafür, dass ihr Engagement nicht nur einmalig oder temporär und auf Sonderaktionen beschränkt bleibt, sondern dieses engagiert und glaubwürdig in ihr „Tagesgeschäft“ integriert. Darauf wies der Vorsitzende des Nationalkomitees für die Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, aus dessen Händen Prof. Fuchss - auch im Namen der Deutschen UNESCO-Kommission - entgegen nehmen durfte.
Damit gehört die HFR zu bundesweit nur rd. 20 Projekten, der diese hohe Auszeichnung lückenlos, seit Beginn der Dekade zu Teil wird. In diesem kleinen Kreis ist sie außerdem die einzige Hochschule – und unter den bundesweit rd. 14.00 Projekten ist die HFR die einzige Hochschule, die insgesamt, also nicht nur für ein Projekt innerhalb der Hochschularbeit, ausgezeichnet wurde.




