| Wir über uns |
Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg ist eine moderne Hochschule, die ihre Ausbildungsinhalte an den Erfordernissen des potenziellen und sich ständig verändernden Arbeitsmarktes ihrer Absolventen ausrichtet.
Es gehört zum Selbstverständnis der Hochschule Rottenburg, das Prinzip der Nachhaltigkeit als zentrales Moment in Forschung und Lehre zu verankern und die permanente Sicherung der Qualität zu kultivieren. Ihr System der Qualitätsentwicklung reicht von der Ebene der Studienbewerber bis zu den Verbleibanalysen ihrer Absolventen.
Die Hochschule ist bemüht, den Bekanntheitsgrad der Ausbildungsinhalte und die weit reichenden Kompetenzen ihrer Absolventen durch gezielte Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zu steigern. Die breite Ausbildungsbasis sowie die Kombination naturwissenschaftlichen Wissens mit technischen Fertigkeiten und sozialwissenschaftlichen Inhalten erlaubt es den auf dem neuesten Stand ausgebildeten Hochschulabsolventen, überall dort sinnvolle Beiträge zum Wertschöpfungsprozess zu leisten, wo es um eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen geht.
Sie hat den Anspruch zukünftige Führungskräfte auszubilden und diese nicht ausschließlich, aber auch auf klassische Berufsfelder vorzubereiten.
Dieses Themenspektrum macht sich der siebensemestrige Bachelor of Science Forstwirtschaft zu eigen. Für die praxisnahe Ausbildung steht ein 2500 ha großer Lehrwald mit zahlreichen Versuchsbeständen zur Verfügung, außerdem eine eigene Ausbildungsjagd und ein Fischereigewässer. Zahlreiche Exkursionen ins In- und Ausland bieten darüber hinaus die Gewähr für die Vermittlung breit angelegten Fachwissens.
Daneben erschließt sich die Hochschule neue Aufgabenbereiche, die in einem engen Zusammenhang mit der Gestaltung und Nutzung ländlicher Räume und natürlicher Ressourcen stehen. Sichtbares Zeichen ist in diesem Zusammenhang die Einrichtung des Masterstudiengangs SENCE (Sustainable Energy Competence), der gemeinsam mit den Hochschulen Stuttgart und Ulm seit dem Wintersemester 2002/2003 angeboten wird. Es handelt sich dabei um einen viersemestrigen Studiengang, der 25 Studierenden die Möglichkeit bietet den Abschluss Master of Science zu erwerben. Die zentrale Koordination dieses akkreditierten Studiengangs, der forschungs- und projektbezogen Wissen und Kompetenzen im Kontext nachhaltiger Energiewirtschaft und -technik vermittelt, liegt bei der Hochschule Rottenburg.
Seit dem WS 07/08 wird der siebensemestrige Bachelor of Science BioEnergie für 35 Studierende angeboten. Durch diese Hochschulausbildung erwerben die Absolventen die Kompetenz Energiekonzepte im Bereich der Biomasse zu planen und umzusetzen. Dazu gehören auch die Produktion der nachwachsenden Rohstoffe auf forst- und landwirtschaftlichen Flächen sowie deren Logistik vom Produktionsort bis zur stofflichen und energetischen Verwertung.
Die Hochschule Rottenburg versteht sich als Bildungsstätte für Nachhaltige Entwicklung.
Wasser ist neben Luft und Boden die wichtigste Ressource menschlichen Lebens überhaupt. Weder unsere eigene Existenz noch Land- und Forstwirtschaft oder Energiegewinnung und die Herstellung technischer Produkte ist ohne Wasser möglich. Die Sicherung von ausreichenden Wasserressourcen und ihre nachhaltige und verantwortungsvolle Bewirtschaftung gehört zu den entscheidenden Überlebensfragen der menschlichen Gesellschaft. Wasser gibt es entweder zu wenig oder zu viel und das meist an den falschen Orten und zur falschen Zeit.
Der gesellschaftliche Umgang mit der Ressource Wasser erfordert sowohl in den Industrie-, als auch in den Entwicklungsländern zunehmend projektorientierte, multifunktionelle und inter- sowie transdisziplinäre Kompetenzen. Zu diesen Herausforderungen und deren Lösungen vermittelt der Studiengang Ressourcenmanagement Wasser die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten.
Der Bachelorstudiengang ist als anwendungsorientierter, siebensemestriger Studiengang angelegt. Ansprüche und Ziele des Studienganges sind, für komplexe Planungs-, Steuerungs-, Management- und Koordinationsaufgaben hochqualifizierte Absolventen auszubilden. Der Studiengang vermittelt umfangreiche Kenntnisse sowohl in den naturwissenschaftlichen Grundlagen, die für ein erfolgreiches Wassermanagement von Relevanz sind, als auch in den gesellschaftswissenschaftlichen Aspekten des Umgangs mit der Ressource Wasser.
Das erste und zweite Semester umfasst vor allem die Grundlagenvermittlung zu notwendigem naturwissenschaftlichem und technischem Wissen. Wichtig sind auch die Angebote zu Schlüsselqualifikationen moderner Hochschulausbildung, wie z.B. Moderation- und Kommunikation und Know-how des wissenschaftlichen Arbeitens
Das Hauptstudium umfasst die Semester drei und vier und sechs und sieben. Konkrete Praxisbezüge, erweitere Methodenvermittlung (u.a. Geoinformationssysteme und ihre Anwendungen) stehen im Mittelpunkt der ersten Phase des Hautstudiums. In der Abschlussphase sind Themen aus der Entwicklungszusammenarbeit und der Umweltökonomie zentrale Inhalte. Im Hauptstudium können aus zahlreichen Wahlpflichtfächern nach Interesse und Neigung Schwerpunkte gesetzt werden.
Im vierten Semester ist ein Team-basiertes Projekt vorgesehen. Bis zu diesem Studienzeitpunkt erarbeitetes Wissen und methodische Kenntnisse soll mit Partnern aus der Praxis vertieft werden. Die erworbenen Erfahrungen dienen auch zur Orientierung für das nachfolgende Praxissemester. Im sechsten Semester gibt es die Option für große Exkursionen, die auch in die Brennpunktregionen von Wasserfragen nach Afrika und Asien führen können.
Verwaltung, Freie Wirtschaft, Planung, Consulting und Beratung bieten zahlreiche Arbeitsplätze für die Absolventen des Studiengangs. Ständig entstehen auch neue Nischen im Handlungsfeld des Risikomanagements. Klassische Arbeitsfelder gibt es bei den öffentlichen und privaten Wasserversorgern. Zu nennen ist auch der Tourismus- und Freizeitsektor. Interessante und vielfältige Tätigkeiten eröffnen sich zu zahlreichen Themen im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit.
Nach einem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums gibt es für Interessierte zahlreiche Möglichkeiten sich über ein Masterstudium wissenschaftlich weiterzuqualifizieren. Dazu gibt es in der Hochschuleregion Neckar-Alb zahlreiche interessante Angebote. Es bieten sich auch Kurse an ausländischen Hochschulen an. Die Studiengangsleitung berät und informiert gerne.

