Wie läuft das Studium ab? |
Die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Rottenburg hat alle Bachelor- Studiengänge 7-semestrig ausgelegt. Im ersten Studienjahr werden dabei die für das Fachstudium notwendigen Grundlagen vermittelt und geprüft. Nach der Erlangung des Bachelorvorzeugnisses wird dann in den Semestern 3 und 4 der erste Teil des Fachstudiums absolviert. Aufgrund der sehr guten Erfahrungen in den anderen Bachelor-Studiengängen an der Hochschule Rottenburg, ist auch im Studiengang Holzwirtschaft das 5. Studiensemester als Praxissemester ausgelegt. Es ist unverzichtbar nach Vermittlung der fachlichen Grundlagen einen Einblick in die Arbeit von Unternehmen und Akteuren zu erhalten. Das Praxissemester bietet den Studierenden viele Chancen. Es dient nicht nur dazu das bis dahin theoretisch erworbenes Wissen in der Praxis zu testen und zu vertiefen. Vielmehr bietet sich hier eine hervorragende Möglichkeit sich einem zukünftigen Arbeitgeber zu präsentieren. Die Erfahrung zeigt, dass gerade durch die umsichtige Auswahl des Praktikumsplatzes ein späterer Berufseinstieg erheblich vereinfacht wird. Auf Wunsch der bei der Einrichtung des Studienganges mitwirkenden Unternehmen soll das Praxissemester bevorzugt im Ausland absolviert werden. Dies wird auch dem Aspekt der globalen Einkaufs- und Absatzmärkte für Holz gerecht. Durch ein reichhaltiges Angebot an Sprachkursen (z.B. Schwedisch, Spanisch, Englisch oder Portugiesisch) haben die Studierenden sehr gute Möglichkeiten sich auf einen Auslandsaufenthalt vorzubereiten. Nach dem Praxissemester wird der zweite Teil des Fachstudiums in den Semestern 6 und 7 absolviert. Zur Erlangung des Abschlusses „Bachelor of Sciences Holzwirtschaft“ ist die Anfertigung einer Abschlussarbeit vorgesehen. Viele Studierende bringen Ideen und Themen aus dem Praxissemester ein, um diese Bachelor-Arbeit, oft in Zusammenarbeit mit dem Praktikumsbetrieb, bereits in dieser Zeit, spätestens jedoch nach Abschluss des Fachstudiums anzufertigen. Parallel zu den Fächern des Fachstudiums, also ab dem 3. Semester, können die Studierenden durch die Belegung von Wahlfächern eigene Entwicklungsschwerpunkte setzen, um ein persönliches Absolventenprofil zu entwickeln. Diese Wahl muss von jedem Studierenden vorgenommen werden (Wahlpflichtfach) und findet auch im Zeitbudget des Curriculums entsprechende Berücksichtigung. Die Auswahl kann dabei aus einer in der Regel in Zusammenarbeit mit den Studierenden entwickelter Fächerangebote erfolgen.


